Wirtschaftsstandort Neuburg im Wandel

Leisten wir genug als Stadt Neuburg für unsere Unternehmen, um partnerschaftlich in die Zukunft zu gehen?

Jeder ist sich selbst der Nächste!

Bürgermeister Gößl schiebt in Oberhausen den Ausbau der Gewerbemöglichkeiten an. Jetzt steht es fest, dass er wieder für das Amt des Bürgermeisters kandidieren wird. Sein Parteikollege OB Dr. Bernhard Gmehling sah dabei in den letzten Jahren einige Unternehmen nach Oberhausen abwandern. Ich kenne noch weitere Firmen, die damit liebäugeln. Vielleicht gibt es die Chance 2020 so eine Entscheidung nochmals zu überdenken.

Eine weitere Umorientierung sollte gestoppt werden! Halten wir unsere Unternehmen, halten wir die Arbeitsplätze! Wir sollten auf die Argumente hören. Welche Punkte sind strittig, welche Schritte sind nötig. Das direkte Gespräch ist hier das Schlagwort, damit der Wirtschaftsstandort Neuburg im Wandel trotzdem attraktiv bleibt.

Wo fängt man damit an?

In unseren Bausteinen „Lebensräume“ gehen wir darauf im Detail ein. Wir fordern ein aktives Flächenmanagement für Privat, Gewerbe und Industrie.  Der Baustein wird am 09.12.19 veröffentlicht. Unser Baustein „100 für alle“ informiert über den weiter flächendeckenden Ausbau der Glasfasernetze. Ich freue mich, in den kommenden Wochen noch weitere Bausteine vorstellen zu können. Mit ihnen bieten wir klare Lösungen, um als Wohnstandort, Arbeitsplatzsicherer und für das Unternehmertum attraktiv zu sein.

Ich höre, dass dieses Thema befreundete Unternehmer sehr beschäftigt. Um an der Stelle eine Gesprächsplattform zwischen unseren Neuburger Unternehmen und den Freien Wählern anzubieten, laden wir im Januar zu einem „Austausch“ auf Augenhöhe. Wir wollen zuhören und unsere Bausteine vorstellen. Wir freuen uns auf den Kontakt! Bei Interesse melden Sie sich unter: info@fw-nd.de

Weihnachtsfeier der Freien Wähler Neuburg

v.l. Peter Wiedemann, Florian Herold, Peter Schweiger

Sissy Schafferhans schreibt:

Herolds Weihnacht mit Geschenken und Geschichten!

Die weihnachtliche Zusammenkunft der Freien Wähler Neuburg gestaltete sich feierlich und die Aufbruchsstimmung in eine gemeinsame Zukunft stand deutlich im Raum. Da waren zu Beginn die mitreißenden Worte von Florian Herold, dem OB-Kandidaten, der sich für den starken Rückhalt seines Ortsvereins bedankte. Mit exzellent dem Anlass entsprechend ausgesuchten Spielen, gleich einem Nikolaus, bedachte er die Mitglieder. Und…da waren die wundervoll und ausdrucksstark vorgetragenen Geschichten des neuen Mitglieds Carla Teigeler, die zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln veranlassten. Eine rundherum harmonische und motivierende Feier, bei der über 30 Mitglieder die tollen Schmankerl im Sporthotel  Rödenhof genossen und sich in verschiedensten Gruppen sehr angeregt und fröhlich über die kommenden Zeiten und Aktionen austauschten.

v.l. Peter von der Grün, Carla Teigeler, Florian Herold
Carla Teigeler begeisterte mit Ihren Geschichten!

Natürlich brauchen wir ein Museums-Cafe?

Das Museum aus dem Blick verloren?

Seit Monaten wird kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert, ob und wie ein Museums-Cafe im Weveldhaus funktionieren würde. Dass viele Neuburger Bürger sich eine derartige Aufwertung der Altstadt und des Museums wünschen würden, sieht man allein schon an den 250 Unterschriften von Altstadtbewohnern, die dem Oberbürgermeister übergeben wurden.

Heute steht in der Presse, dass die Thematik auf die lange Bank geschoben wird, ein sehr unbefriedigendes Ergebnis für alle Beteiligten.

Die Altstadt als das Juwel unserer Stadt, diese Postkartenidylle mit Karlsplatz, Hofkirche, wunderschön renovierten Gebäuden in Amalien- und Herrenstraße: Ein Drama. Während wir im Urlaub in der Toscana, in Südfrankreich, in Kroatien begeistert in den vielen Cafes und Bars der dortigen Altstädte sitzen, entspannt unseren Latte Macciato mit Kuchen bestellen, kehrt Ernüchterung ein, wenn wir dann wieder unsere obere Altstadt sehen. Auto an Auto und viel zu wenig einladende Orte, sich mal hinzusetzen und eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken. Welche Chance wird hier vertan!   

Trotzdem wirkt die politische Diskussion in Politik und Rathaus zäh und unentschlossen, ja geradezu apathisch wenn es darum geht, einen entsprechenden Umbau unseres Weveldhauses voranzutreiben und zu finanzieren.

Ich bin wie viele Neuburger, aber auch wie viele Touristen und Besucher der Altstadt  der Meinung, dass dieses Cafe unsere Altstadt sowie die Attraktivität des Museums drastisch aufwerten würde. Die Besucherzahlen unseres Museums sind unterirdisch schlecht.  

Also woran hängt´s dann? Ich fürchte, da muss man etwas tiefer graben.

Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt, Betreiber des Museums der Historische Verein, der das Museum gleichzeitig auch als Arbeitsplatz für seine historischen Arbeiten nutzt. Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern stehen der Stadt Neuburg zu, die Arbeiten für Kasse und Aufsicht übernehmen häufig Ehrenamtliche des Historischen Vereins, die Stadt übernimmt jährlich 180.000 € der Kosten für den Betrieb des Stadtmuseums.

Diese Finanzkonstellation ist fatal: Wenn der Betreiber selbst überhaupt keinen Nutzen daran hat, die Besucherzahlen zu steigern, sorgt zusätzlicher Umtrieb im Museum nur für mehr Arbeit und Ärger. Wenn man mehr Leben in das Stadtmuseum bringen will, muss man auch an dieses Thema ran.

Unserem sparsamen Oberbürgermeister kommt es sicher gelegen, dass wenig Zug hinter dem Umbau des Stadtmuseums ist. Gerne werden dafür auch Denkmalschutzgründe und bauliche Schwierigkeiten ins Feld geführt. Glück gehabt, schon wieder 230.000 € gespart!  

Und zuletzt: Mir liegt schon ein Nutzungskonzept einer Neuburgerin vor. Das macht Lust hier endlich Fakten zu schaffen. Ich fände das eine tolle Entwicklung. Aber den Betrieb eines Altstadtcafes an eine bestimmte Person ohne Ausschreibung zu vergeben, auch wenn sie so gut aufgestellt, nett und sympathisch ist , wird sicher auch nicht gehen. Da braucht es einen gewissen Wettbewerb der Ideen für das beste und verlässlichste Betreiberkonzept.

Mein Fazit:

In diesem Gebräu an Einflussfaktoren und einer zögerlichen und mutlosen Politik bekommen wir nie eine dringend notwendige Aufwertung unserer Altstadt hin.

Was es braucht, ist ein Machtwort und Mut auf politischer Seite. Aber auch eine kluge Einbindung des Historischen Vereins zu deren eigenem Nutzen. Nur dann ist Veränderung möglich. Nur dann besteht überhaupt die Chance die Kosten durch die Belebung mittelfristig zu senken. Davon könnten wir alle profitieren und kreative Ideengeber sollte man nicht so lange warten lassen.

Stadtwerke Neuburg, Chancen oder Probleme?

Ich freue mich sehr, dass viele Menschen den Weg zu mir suchen, um mich zu meinen Standpunkten zu fragen. Ein häufig genanntes Thema: Die Neuburger Stadtwerke.

Die Neuburger Stadtwerke waren in den letzten Monaten kontrovers in den Medien. Die Problembeschreibungen sind vielfältig. Da geht es um Schulden, zu hohe Personalkosten, Entlassungen der Kassenkräfte in den Bädern, das Nahwärmenetz und mehr. Damit ich in diesem wichtigen Thema eine klare Position beziehen kann, möchte ich mich darauf vorbereiten und gut informieren. Im Laufe des Jahres habe ich dazu schon einige Gespräche geführt. Heute habe ich mich mit Peter Schweiger und Lars Schnauber intensiv mit Unterlagen und Fakten beschäftigt. Der richtige nächste Schritt ist es, die Meinungen der Stadtwerke zu hören. Dafür suche ich jetzt den Weg dorthin, und werde mit der Leitung, dem Team und den ehemaligen Angestellten sprechen.

v.l. Lars Schnauber – Peter Schweiger und Florian Herold

Die parallele Entwicklung, die Stadtwerke Neuburg mit den Ingolstädter Stadtwerken zu verbinden, finde ich interessant. Darauf werde ich im Moment am häufigsten angesprochen. Grade mit der Frage, welche positiven oder negativen Auswirkungen das für uns Neuburger hat.  

Auf den ersten Blick möchte ich folgende Aussage treffen: Das Finanzierungskonzept der Nahwärme wurde nicht gut genug vorbereitet, abgesichert und kommuniziert. Schwankende Preise und selbstversorgende neue Häuser führen dazu, dass der ursprüngliche Gedanke des Nahwärmenetzes vielleicht nicht mehr so ertragreich sein wird, obwohl schon hohe Investitionen die Stadtwerke und damit die Stadt belasten.

Ich bin gespannt wie es mit dem Thema weitergeht. Gespannt, ob meine erste Sicht noch valide ist, wenn ich mich weiter eingearbeitet habe.

Mir ist es wichtig Fakten zu schaffen und klare Position zu beziehen, damit jeder Wähler entscheiden kann, ob er an dieser Stelle mit den Freien Wählern Neuburg geht.

Im Juni habe ich dazu schon einen Beitrag geschrieben, „Energie für Neuburg“. Jetzt geht es weiter.

Ein Fototermin in der Stadt erinnert an….. Weihnachten

Der Neuburger Weihnachtsmarkt in all seiner Vielfalt ist leider ein immer wiederkehrendes Ärgernis. Ich frage mich, warum seitens der Stadt in der Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein eine Entwicklung verhindert wurde.

Bei einem Spaziergang in der Altstadt bemerkte ich, dass die Buden für den Christkindlmarkt am Karlsplatz schon im Aufbau begriffen sind. Leider fehlt die Verbindung von beiden Märkten in der Oberen und Unteren Stadt, weil der Stadtrat sich selbst und dem Verkehrsverein im Wege stand. Man hätte so viel daraus machen können!

Sich auf eine Verbindung der beiden Märkte einzulassen, wäre schon einmal ein Auftakt gewesen, die Weihnachtsmärkte in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln.

Ich meine, wir brauchen mehr attraktive Anziehungsmagnete. Ein Blockieren der durchaus guten Ideen durch die Stadt ist da wenig dienlich. Das sollte in der nächsten Legislaturperiode noch einmal grundlegend durchdacht werden. Gerade in Bezug auf die Renovierung des Schlosses sind ein Umdenken, eine Neuplanung und ein innovatives Konzept erforderlich, denn in der Adventszeit 2020 wird das Schloss wegen Umbaus geschlossen sein.

Es wäre sinnvoll, schon jetzt nach praktikablen Lösungen zu suchen. Ich finde es schade, dass die Stadt Neuburg hier im Weg steht, anstatt den Bürgern einen sich immer weiter entwickelnden Weihnachtsmarkt zu präsentieren.

 Vielleicht besucht dann das Christkind ja auch einmal den Neuburger Stadtrat?    

Auf der Rathaus Treppe

Auf einige Antworten zu diesen Beitrag möchte ich ergänzen:

Ich habe mich bei beiden Seiten informiert. Auch wenn der Stadtrat hier relativ einig war, muss ich das nicht richtig finden. Die Empfindlichkeiten bestehen auf beiden Seiten. Wer in der Auseinandersetzung Stadtrat versus Verkehrsverein recht hatte, spielt für den Besucher keine Rolle. Das Ergebnis zählt und das ist für mich unbefriedigend. Ein Weihnachtsevent aus einer Hand wäre besser.

Ein Konzept sollte für alle Teile der Weihnachtsmärkte gelten. Wir brauchen Lösungen! In meiner Welt fährt man auf der Autobahn und auf einem Kommunalschild steht „der schönste Weihnachtsmarkt in Bayern, 17 km bis Neuburg“.

Aber dazu aber mehr in einem weiteren Baustein!

100 für alle

Nächste Woche starten wir mit unserem ersten Baustein. Wir Freien Wähler haben alle unsere Ideen einer Prüfung unterzogen, so dass nur das BESTE übrig bleibt. Als erstes stellen wir unsere Ideen vor, „100 für alle“!

Mehr dazu am Montag den 02.12.2019

Dann folgen kontinuierlich alle unsere Bausteine, damit Ihr am Ende zur Wahl, eine gesamte Übersicht über unsere Idee habt. Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit Euch.

Mit Peter Schweiger zum Startschuss in der Wahlkampfvorbereitung, ich freue mich darauf!

Danke für das Vertrauen! am 27.11.2019 wurde ich von den Freien Wählern Neuburg zum OB Kandidaten für die Stadt Neuburg gewählt.

Der Donaukurier schreibt noch am gleichen Abend als erste Meldung in den Medien:

https://www.donaukurier.de/lokales/neuburg/Einstimmig-Florian-Herold-ist-OB-Kandidat-der-Freien-Waehler;art1763,4404229

Der Donaukurier schreibt den Gesamtüberblick des Abends:

https://www.donaukurier.de/lokales/neuburg/Kommunalwahl-Neuburg-Schrobenhausen-2020-50-Prozent-Frauen-auf-der-FW-Liste;art1763,4405282

Die Neuburger Rundschau schreibt:

https://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Florian-Herold-Ich-will-diesen-Job-id56088256.html

Aufstellung der Kreisliste

Unsere Kreisliste in Neuburg-Schrobenhausen steht!

Diesmal ohne Landratswahl, trotzdem wird es spannende. Als Kreisvorsitzende waren Peter und ich betraut mit der Findung der Liste. Wir haben 60 tolle Kandidaten!

Ich bedanke mich bei allein Freien Wählern für das Vertrauen mich, als Teil der Kreisliste, auf dem Platz 3, mitwirken zu lassen.

Aus Neuburg ist mit bei der Stadtratsliste und der Kreistagsliste, Sissy Schafferhans, Dr. Johann Habermeyer, Roland Harsch, Bernhard Pfahler und Klaus Babel. Als Nachrücker freue ich mich über die Unterstützung von Heidrun Weickum und Peter Wiedemann.

Es wäre toll, wenn wir von Euch unterstützt werden, damit viele Freie Wähler und Neuburger in den Kreistag ziehen dürfen!

Beitrag aus dem Donaukurier


Bild aus dem Beitrag des Donaukuriers

Beitrag in der Neuburger Rundschau

Bild aus dem Beitrag der Neuburger Rundschau

Zur Entwicklung bei Audi

Audi baut stellen ab. Das ist schade für unsere Region. Trotz der Gefälle die erzeugt werden, können wir dankbar sein, einen so attraktiven Arbeitgeber in der Region zu haben.

Für mich als Neuburger Stelle ich schon lange fest, auch noch in den Jahren in denen alles gut lief, dass die Abhängigkeit von Ingolstadt mit Audi, mit dem Kernunternehmen und Zulieferern, auf uns zu stark abfärbt.

Die starke wirtschaftliche Region hat die Kommunalpolitik auch faul und träge gemacht, Hohe Gewerbe und Lohnsteuer Einkünfte kaschieren so manchen Fehler. Neuburg ist da keine Ausnahme. Sogar ganz im Gegenteil, die schwache Wirtschaftspolitik führt eher dazu, dass Unternehmen den Standort verlassen. Eine fatale Entwicklung.

Für mich resultiert daraus ein wichtiges Ergebnis, wir sollten umdenken und Neuburg unabhängig weiterentwickeln.

In den kommenden Wochen stelle ich unsere Themen für den Lokal-Wahlkampf 2020 vor, ein Baustein davon ist:

„unabhängiges Neuburg“

Damit wir als Stadt und Bürger mit allen auf Augenhöhe agieren können und nicht hoffen, dass die nächste Abwrackprämie kommt.

Um der Situation etwas Positives abzugewinnen, ich sehe den Ball jetzt bei uns und somit auch bei mir als Kandidaten. Mit dem Auftrag neue Ideen vorzustellen, um Arbeitsplätze auch für die kommende Generation in Neuburg zu schaffen und zu erhalten.

Ich werde liefern! Damit ein „unabhängiges Neuburg“ möglich ist, weil wir ein wirtschaftlich starkes Neuburg sind und bleiben.
Florian Herold