Neuburg Card – Kurz erklärt!

Was ist die Neuburg Card?

Die von den Freien Wählern vorgeschlagene Neuburg Card ist im ersten Schritt als Flatrate für viele Angebote und Dienstleistungen von Stadt und Stadtwerken zu verstehen.

Die Neuburg Card ermöglicht somit allen Neuburgerinnen und Neuburgern beispielsweise den kostenlosen Eintritt in Brandbad und Hallenbad, das kostenlose Stadtbusfahren sowie das kostenlose Parken in Tiefgaragen und Parkhäusern (an manchen Stellen vielleicht zeitlich begrenzt auf 1 Stunde, an manchen Stellen ganztägig). Komplizierte Regelungen wie Semmeltaste oder das umständliche Ziehen von Parktickets entfallen für Neuburg Card-Besitzer damit.

Weitere Vorteile wie freie Museumseintritte oder Vergünstigungen bei weiteren städtischen Veranstaltungen sind angedacht.

Wie finanziert sich die Neuburg Card?

Für einen monatlichen Festbetrag (beispielsweise 15 €) kann jeder Neuburger die Neuburg Card erhalten. Stadtwerke-Kunden, die Gas, Wärme oder Strom beziehen, erhalten die Neuburg Card für 10 € pro Monat. Bei geplanten 15.000 Neuburg Card Nutzern errechnet sich eine geschätzte Einnahme aus der Neuburg Card von ca. 2 – 2,5 Mio € pro Jahr für die Stadt. Dies ist mehr als die derzeitigen Einnahmen aus Bädern, Bussen und Parken zusammen. Mit diesen Einnahmen eröffnen sich neue Möglichkeiten, weitere Stadtbuslinien mit erweiterten Fahrtzeiten zu installieren und dringend notwendig Parkdecks zu errichten. Gleichzeitig erwarten wir eine wesentlich intensivere Nutzung unserer öffentlichen Angebote. Vor allem bei Parken und Stadtbus rechnen wir mit einer positiven steuernden Wirkung auf Verkehr und Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.  

Wo liegt der Nutzen für die Bürger?

Ein Stadtwerke-Kunde zahlt mit 120 € pro Jahr für die Neuburg Card nur geringfügig mehr als für eine Jahreskarte im Freibad, kann dann aber zusätzlich kostenlos parken und Stadtbus fahren. Die Jahreskarte für den Stadtbus kostet derzeit 230 € und damit fast doppelt so viel wie die geplante Jahresgebühr für die Neuburg Card. Durch die Bündelung der Angebote von Stadt, Stadtwerken und lokalen Akteuren eröffnen sich weitere ungeahnte Möglichkeiten der Vorteilsgewinnung für die Neuburger Bürger. 

Wie könnte es mit der Neuburg Card weitergehen? 

In nächsten Ausbauschritten ist kostenlose Wlan-Nutzung im ganzen Stadtgebiet genauso denkbar wie Einkaufsvorteile bei lokalen innerstädtischen Händlern. Umgesetzt als Neuburg Card App bekommen die Bürger wichtige Hinweise und Angebote der Stadt direkt auf ihr Smartphone. Die Neuburg Card ist somit auch das Instrument für die digitale Vernetzung der Bürger mit der Stadt. Im Sinne eines monatlich erscheinenden Newsletters informiert die Stadt digital ihre Bürger aus dem Rathaus und der Verwaltung und gibt so auch Veranstaltungshinweise zu Bürgerversammlungen.     

Senioren im Blick


In 10 Jahren (2030) sind laut Prognose des Statistischen Bundesamtes knapp 30 % der Deutschen älter als 65 Jahre. Die in Rente gehende Babyboomer-Generation wird dann den größten Bevölkerungsanteil ausmachen. Neuburg ist bisher nur wenig darauf vorbereitet. Wir Freien Wähler möchten diese Herausforderung aktiv angehen.

Wir sehen den Seniorenbeirat als bedeutsamen Angebotsbündeler für unsere aktiven Senioren in Neuburg. Mit vielfältigen Angeboten an Veranstaltungen, Vorträgen und Ausflügen bereichert der Neuburger Seniorenbeirat für viele ältere Menschen den Alltag. Dies möchten wir weiterhin verstärkt als freiwillige Leistung der Stadt vorantreiben.

Die meisten älteren Menschen möchten, solange es geht, selbstbestimmt im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung leben. Eine wachsende Herausforderung wird es in der Zukunft sicher werden, die dafür notwendigen Pflegekräfte zu finden und zu halten. Preisgünstiger Wohnraum, häufig kleine Ein- oder Zweizimmer-Appartements, sind für diese Pflegekräfte dringend gesucht. Das gleiche gilt für die in Kürze in Neuburg lebenden Studenten. Daraus lassen sich geniale Mehrgenerationenwohnkonzepte stricken, so dass Jung und Alt, Studenten, Praktikanten, Pflegerinnen und Pfleger in größeren Wohnanlagen nebeneinander wohnen und leben könnten. Für derartige Wohnkonzepte werden sicher auch öffentliche Fördermittel locker gemacht. Dafür muss die Stadt Neuburg die planerischen Voraussetzungen schaffen, flankiert von einem aktiven Flächenmanagement im Innenstadtbereich.

Die Gemeinde Oberhausen ist uns da mit ihren Mehrgenerationenhäusern meilenweit voraus, unsere Hochachtung dafür.

Die Senioren im Blick halten bedeutet aber auch, die städteplanerische Berücksichtigung der Erfordernisse einer alternden Gesellschaft bis hin zu fußläufigen, sicheren Gehwegverbindungen in der Innenstadt zu berücksichtigen. Wir müssen es schaffen, den fahrenden PKW-Druck in der Innenstadt zu reduzieren. Mit unseren Bausteinen „1+1“, „Die Brücke als Chance“ sowie „1000 + 500“ geben wir hierfür wichtige Impulse. 

Bürger für Neuburg

Entwicklung von bürgerlichen Beteiligungsmodellen zur Finanzierung  von Neuburger Infrastruktur- und Wohnungsbauprojekten 
Beteiligung der Stadt erhöht die Akzeptanz und Transparenz geplanter Projekte 
Ziel: 1 € vom Bürger und 50 Cent von der Stadt
Klare Regeln: garantierte Mindestverzinsung, Beitrittsregeln bei der Genossenschaft, Mitspracherechte

In Neuburg gibt es manche Projekte, die angepackt werden müssten. Auch Dinge die sich lohnen würden, bleiben liegen, weil die Stadt zusammen mit den Stadtwerken an die Grenzen der erlaubten Schuldenbelastung kommt.

Andererseits bekommen Sparer keine Zinsen auf ihren Sparbüchern und müssen an den riskanteren Kapitalmarkt gehen um Zinsen zu erwirtschaften. Dies führt am Immobilienmarkt und den Aktienmärkten auch zu einer Gefahr der Blasenbildung und spekulativen Übertreibung.

In einer „Bürger für Neuburg“ Genossenschaft oder Stiftung sollen die Stadt Neuburg und Neuburger Bürger zusammen kommen und gemeinsam in Projekte für die Stadt investieren.
– Sichere Anlagemöglichkeit für Neuburger Bürger, da eine Stadt nicht pleite gehen kann.
– Finanzierung unterliegt der Transparenz
– Ziel ist auch die Identifikation der Neuburger mit Projekten in ihrer Stadt
– Man sieht, wo das eigene Geld investiert wird, im Fall der Nahwärme auch nachhaltig und umweltschonend

Auch sozialer Wohnungsbau oder weitere Infrastrukturprojekte lassen sich damit finanzieren.
Die Chance einer Beteiligung schafft Sinn und ein neues Rollenverständnis der Bürger für Themen in ihrer Stadt.

Aufbruch Verwaltung

Stadt Neuburg zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Neuburg entwickeln

Stadt Neuburg bietet moderne, digitale Arbeitsplätze für eine hohe Arbeitseffizienz
und rasche Bürgerkommunikation

Moderne Mitarbeiterführungskonzepte, Transparenz und Klarheit in den Zielvorgaben stärken die eigenständige und bürgerorientierte Arbeitswelt der Mitarbeiter

Aufstiegs- und Qualifizierungsmöglichkeiten sorgen langfristig für zufriedene und
motivierte Mitarbeite

Um eine motivierte, gesunde und verzahnte Kommunalverwaltung zu präsentieren, müssen geeignete und gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Transparenz  für den Bürger zu schaffen, ist erstes Gebot. Digitales Rathaus ist hier das Stichwort. Die Verwaltung soll für den Bürger attraktiv gestaltet werden. Für Besucher könnten übersichtliche Bodenmarkierungen angebracht werden, um alle Ämter problemlos zu erreichen. Das Bürgerbüro muss ausgebaut werden und im Rathaus sollte erkennbar sein, wer wofür zuständig ist.

Die Freien Wähler sind bestrebt, die Stadt Neuburg zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Neuburg zu entwickeln, moderne und digitale Arbeitsplätze für eine hohe Arbeitseffizienz und rasche Bürgerkommunikation zu bieten. Wir werden moderne Mitarbeiterführungskonzepte erarbeiten und die Transparenz und Klarheit in den Zielvorgaben stärken. Wir wollen die eigenständige und bürgerorientierte Arbeitswelt der Mitarbeiter unterstützen. Wir wollen für Aufstiegs- und Qualifikationsmöglichkeiten sorgen und damit langfristig die Zufriedenheit der Mitarbeiter sichern.
Durch Mitarbeitergespräche und  die Umsetzung möglicher Vorschläge werden wir ein Wohlfühl-klima mit Vertrauen schaffen. Die Wertschätzung der Mitarbeiter liegt uns am sehr am Herzen.

Zukunft Neuburg

Die rasche Realisierung eines THI-Campus auf dem Lassigny-Gelände vorantreiben und einfordern

Erstellung einer städteplanerischen Machbarkeitsstudie für studentisches Wohnen, Leben und Arbeiten in Neuburg

Mit mehr Mut und wirtschaftlichem Handeln Neuburg zu einem modernen Wirtschafts- und Wachstumsmotor in der Region weiterentwickeln

Die einmalige Chance nutzen, Neuburg zu einem Hochschulstandort zu machen! Das verbirgt sich hinter unserem Baustein „Zukunft Neuburg“. Mit einem Campus in Neuburg an der Donau sowie einem Innovationszentrum möchten wir Neuburg fit für die Zukunft machen.

Trotz medialer Präsenz des Themas wird dieses von Stadtseite derzeit nicht entschieden genug vorangetrieben. Wir als Freie Wähler werden dieses Projekt zur Chefsache machen. Wir fordern die rasche Realisierung des THI-Campus auf dem Lassigny-Gelände und werden hierfür alle notwendigen Hebel in Bewegung setzen.

Projektbestandteil ist aus unserer Sicht auch die Durchführung einer städteplanerischen Machbarkeitsstudie zu studentischem Wohnen, Leben und Arbeiten in Neuburg. Auch die Planungen für ein Gesamtkonzept in Bezug auf die notwendigen Studentenwohnungen und ein angepasstes Verkehrswegekonzept zählen hierzu.

Unsere Vision für Neuburg ist es, die Stadt mit mehr Mut und wirtschaftlichem Handeln zu einem modernen Wirtschafts- und Wachstumsmotor im Landkreis weiterentwickeln. Das inkludiert auch die Möglichkeit der Förderung von StartUps durch die Stadt, die Errichtung eines Gründerzentrums sowie die Stärkung Neuburgs als attraktive Arbeitgeberstadt durch gut ausgebildete Fachkräfte.

Lebensräume

Lebensräume bedeuten Räume für das Leben. In unserem Baustein Lebensräume beleuchten wir zwei Aspekte dazu: Lebensraum Wohnen und Lebensraum Stadt.  

1. Lebensraum Wohnen

Bedeutsamster Lebensraum ist für alle Menschen der Raum zum privaten Wohnen. Steigende Baulandpreise, unbezahlbare Mieten, 40 Bewerber auf eine frei werdende Mietwohnung: All dies sind Umstände, die ein rasches Reagieren der Politik notwendig machen. Die Möglichkeiten der Kommunen vor Ort, auf diese Umstände zu reagieren, sind oft größer als viele Lokalpolitiker wahr haben wollen. Die planerischen Voraussetzungen zur Schaffung von neuem Wohnraum kann die Kommune schaffen. Dies muss nicht immer nur das Neubaugebiet auf der grünen Wiese sein.

Die nachträgliche, unbürokratische Genehmigung des Dachbodenausbaus in bestehenden Häusern, ggf. sogar mit städtischem Zuschuss, falls daraus eine mietreduzierte Wohnung entsteht, kann ein Beispiel dafür sein. Genauso die Umwidmung bestehender alter Gewerbeflächen im Stadtgebiet in Wohnbereiche.

Mehrmals bereits hat es die Stadt Neuburg in den letzten Jahren versäumt, für die Stadtentwicklung strategisch wertvolle Grundstücke zu erwerben. Dies darf zukünftig nicht mehr passieren. Hier braucht es mehr Mut und Entschlossenheit.

Immer wieder auch wird die Nachverdichtung in vorhandenen Wohngebieten als Lösung für einen knappen Wohnungsmarkt gesehen. Die aktuellen Bewohner dieser Viertel sehen dies allerdings meist sehr kritisch, da ohnehin Parkraum in den entsprechenden Wohnbezirken knapp ist und meist mit einer zusätzlichen Wohnbebauung auch Grünzonen zerstört werden. Allerdings kann es unter Beteiligung betroffener Bürger ein gutes Modell sein, maßvolle Aufstockungen bestehender Gebäude um ein bis zwei Stockwerke zuzulassen, wenn damit für eigene Kinder oder nahe Verwandte Wohnraum geschaffen werden kann.

Grundsätzlich stellt Bauen in die Höhe eine höchst effiziente Ausnutzung von Wohnbauland dar. Es ist für die Freien Wähler Neuburg vorstellbar, an ein bis zwei Standorten in Neuburg auch den Bau eines 10 – 12-stöckigen Wohngebäudes zuzulassen. Im Optimalfall entsteht so auf einem städtischen Grundstück preisgünstiger Wohnraum in Innenstadtnähe. 

2. Lebensraum Stadt

Lebensräume zu schaffen bedeutet auch die Aufenthaltsqualität für die Menschen in ihrem Lebensraum vor Augen zu haben.

Asphaltierte Straßen und Autostellplätze sind kein attraktiver Lebensraum, sie sind für viele Menschen nur ein notwendiges Übel. Gerne hält man sich woanders auf.

Jeder von uns hat ein ausgeprägtes Gespür dafür, wo es schön ist, dazu braucht er nicht Architektur studiert zu haben. Und es gilt genau diese Räume zu schaffen: Kleine Inseln mit Grün in der Stadt, mit einem Baum, mit einer Bank darunter, ein plätschernder Brunnen. ein interessant gepflasterter Innenstadtweg. Auch die Begrünung von Häuserwänden, die Bepflanzung von Terrassen, Blumen an den Fenstern kosten wenig und schaffen eine harmonische Atmosphäre in einer Stadt,

Es gilt beispielsweise das Konzept „Grün in der Stadt“ Schritt für Schritt weiter zu verfolgen und sich jedes Jahr einen kleinen Abschnitt davon vorzunehmen. So entstehen alte Wege an der Hutzeldörre oder am Nachtberg in neuem Glanz und bringen echte Aufenthaltsqualität in unsere Stadt.

Wir brauchen keine Träumereien eines großen neuen Stadtparks im Osten der Stadt verfolgen. Wir müssen uns darauf besinnen, die vorhandenen innerstädtischen Schätze zu heben, zu sanieren und herauszuputzen.

„Asphaltieren ist billiger“ und „wir haben kein Geld“ sind keine adäquate Antwort. Es darf nicht alles dem Diktat leerer Kassen geopfert werden. Es gilt Lebensräume zu erhalten und neu zu schaffen, für uns.

Wir kommen zu Euch!

Mit ihrem OB-Kandidaten Florian Herold und den Bewerbern der Stadtratsliste stellen sich die Freien Wähler Neuburg in zahlreichen Wahlveranstaltungen den Wählerinnen und Wählern in den kommenden Wochen vor. Beginnend in Feldkirchen (31.01.) und Joshofen (05.02.) geht die Präsentationstour weiter in Laisacker (06.02.), Bergen (18.02.), Bruck (19.02.), Marienheim (27.02.) und Heinrichsheim (04.03.). Eine große zentrale Wahlveranstaltung findet am 13.02. im Neuburger Kolpinghaus statt. Neben dem persönlichen Kennenlernen der Kandidatinnen und Kandidaten stehen immer auch Vorstellung und Diskussion der „Bausteine für Neuburg“ im Mittelpunkt. Auch das Zuhören und Mitnehmen von spezifischen Themen und Probleme vor Ort, die bislang vielleicht noch zu wenig in der Politik berücksichtigt wurden, werden dabei nicht zu kurz kommen.

Florian Herold im Gespräch Teil 1

Heute hatten wir das erste Event „Florian Herold im Gespräch“. Ich darf sagen, dass die großartige Band Tuesday das Huba gerockt hat. Alle Tische waren voll. An der Stelle meinen Dank an Wieland Radlmair und seine Jungs!!! Schön, dass so viele gekommen sind. Schade, dass einige sogar wieder gehen mussten, weil alles besetzt war. Danke an Gashi Bajram und Leo Trim für eure Location, dass alles so unkompliziert und klasse lief. Es gab tolle Gespräche, ich glaube, das Format „Florian Herold im Gespräch“ ist eine gute Idee. Direkt im Gespräch zuhören, wo der Schuh drückt und mit unseren Bausteinen Lösungen gestalten. Es macht Lust auf mehr, Ich freue mich daher auf die beiden weiteren Events am 02.02.und am 12.02. Schon bald gibt’s das nächste Plakat und wir verraten, wer mit Live Musik dabei ist. Lieben Gruß