Zur Stichwahl

Teil 1v4 – Warum ich mich zur OB Stichwahl äußere

In den sozialen Medien wird es gerade hektisch. Beide Lager, CSU sowie Grüne und SPD, buhlen um jeden Beitrag. Überall wird versucht, positiv für den eigenen Kandidaten zu werben und leider auch negativ über die vermeintliche Gegenseite zu sprechen. Die zum Teil heftigen Beleidigungen ohne Begründung verstehe ich nicht.

Nach meiner Antwort auf mein Wahlergebnis wurde ich vielfach gefragt, wie meine Haltung zur Stichwahl ist. Andere haben versucht, diese Frage bereits für mich zu beantworten. Deshalb habe ich mir bewusst Zeit genommen, um die Situation in Ruhe zu betrachten und meine ganz persönliche und ehrliche Antwort zu formulieren.

Zuerst möchte ich aber Danke sagen. Nach meinem dritten Platz bei der Oberbürgermeisterwahl habe ich in vielen Gruppen und Gesprächen sehr viel Anerkennung erfahren. Das bewegt mich sehr. Ich bitte alle, ich weiß was für Schoder und Enghuber in diesem Wahlkampf steckt, Ihre Arbeit anzuerkennen und so auch umzugehen.

Für meine Entscheidung bleibt das entscheidend, was ich im Wahlkampf immer gesagt habe. Die Messlatte ist für mich die Beweisbarkeit der letzten sechs Jahre. Beide Kandidaten waren bereits Stadträte. Deshalb lassen sich ihre politischen Positionen und Versprechen auch anhand ihrer bisherigen Arbeit prüfen.

Die entscheidende Frage ist für mich deshalb: Mit wem halte ich es für wahrscheinlicher, die Umsetzung eines langfristigen Stadtentwicklungskonzeptes für Neuburg tatsächlich möglich zu machen.

Bevor ich auf Inhalte eingehe, möchte ich noch sagen. Ich habe sowohl Matthias Enghuber als auch Gerhard Schoder persönlich kontaktiert und ihnen meine Einschätzung direkt mitgeteilt. Mir war wichtig, dass beide meine Haltung zuerst von mir hören. Deshalb lasse ich hier auch einzelne Punkte weg, weil wir sie im persönlichen Gespräch bereits ausräumen konnten. Danke an beide für Eure Zeit.


Teil 2v4 – Politische Realität im Stadtrat

Ein Oberbürgermeister muss Mehrheiten im Stadtrat organisieren können und Entscheidungen am Ende auch umsetzen. Natürlich ist ein Oberbürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger da. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung der letzten sechs Jahre, dass die Grünen im Stadtrat sehr häufig ihren eigenen Weg gegangen sind.

Wenn ich mir die politische Realität im Stadtrat anschaue, sehe ich derzeit keine stabile Grundlage für eine Führung unter Gerhard Schoder. Sein politisches Lager umfasst derzeit acht Stadträte. Rechnet man die Gruppierungen hinzu, die ihn unterstützen, kommt man auf vierzehn Stimmen. Für mich ist das keine tragfähige Mehrheit für die Führung unserer Stadt.

Wenn ich mir anschaue, wer in den vergangenen Jahren Mehrheiten organisiert und Themen tatsächlich umgesetzt hat, erkenne ich deutliche Unterschiede.

Matthias Enghuber hat hier eine andere Ausgangslage. Zwischen CSU und Freien Wählern gibt es bei vielen Themen eine große inhaltliche Schnittmenge. Daraus kann eine sachlich tragfähige Mehrheit im Stadtrat entstehen.

Auch bei zentralen inhaltlichen Fragen sehe ich Unterschiede. Ein Beispiel ist die Donauquerung. Gerhard Schoder hat in Diskussionen dazu sehr deutlich seine Skepsis geäußert. Ich setze hier auf die Person, die klar hinter diesem Plan steht. Das ist für mich Matthias Enghuber. Beweisbarkeit ist für mich die entscheidende Währung in der Politik. Nicht Versprechen zu vielen Punkten. Mein Angebot, einen Kompromiss bei der Brückenfrage zu suchen, hat Gerhard Schoder bereits vor Monaten klar abgelehnt.


Teil 3v4 – Meine Erfahrung aus sechs Jahren Stadtrat mit Gerhard Schoder

Lieber Gerhard,

ich habe Dich im politischen Diskurs immer geschätzt. Du bist klar bei den Grünen verortet und hast viele Themen dieser politischen Richtung mit Überzeugung vertreten. Manchmal konnte ich mich diesen Themen anschließen, manchmal nicht. So sind wir Freien Wähler, an der Sache. Aber Deine Art der politischen Arbeit war für mich immer nachvollziehbar.

Gerade deshalb fällt mir meine Einschätzung nicht leicht. Nach sechs Jahren gemeinsamer Arbeit im Stadtrat sehe ich Dich im Vergleich jedoch weniger in der Rolle des Oberbürgermeisters für Neuburg. Das hat nichts mit persönlicher Sympathie zu tun. Im Gegenteil. Gerade Deine sympathische Art macht es mir schwer, meine Einschätzung so offen auszusprechen.

Wenn es um die Führung unserer Stadt geht, darf ich den Mantel der Höflichkeit nicht über die Realität legen. Meine Erfahrung ist, dass ich bei Dir zu wenig Zusammenführung unterschiedlicher Positionen erlebt habe und zu wenig Durchsetzungskraft bei schwierigen Entscheidungen. Oft hatte ich eher den Eindruck eines Wir gegen die.

Oberbürgermeister ist keine Führung eines Startups. Wir haben auch kein Geld für weiteres Personal, wie Du es erst gerade beantragt hast. Da keine Lösungen zu bieten und mit dem bestehenden starken Team in der Verwaltung Antworten zu finden, ist für mich an der Realität vorbei. Mit Schulden kann man alles lösen. Aber sinnvolle Führung, in der Situation, in der wir uns befinden, zeigt sich darin, mit den vorhandenen Ressourcen Lösungen zu entwickeln.

Ein aktuelles Beispiel dafür war für mich die Diskussion um die Obere Altstadt. Dort ging es aus meiner Sicht darum, eine Lösung für möglichst viele Beteiligte zu finden. Der Antrag zur Änderung der Satzung, der schon von mir kam und von Dir, wurde abgelehnt. Stattdessen wurde jetzt eine Einzellösung verfolgt. Ich habe Dir damals klar gesagt, dass ich diesen Weg nicht mitgehen kann. Für mich ist das kein Neuburg für viele, sondern eine Lösung für einen.

Wenn ein Stadtrat eine Gesamtlösung nicht mitträgt, muss man nach neuen Wegen suchen, die Akzeptanz für diese schaffen. Ein Einfaches „wir machen es trotzdem so, dann eben nur für einen“ widerspricht aus meiner Sicht dem Anspruch, Entscheidungen des Rates zu respektieren.

Diese Erfahrungen sind ein wichtiger Teil meiner Entscheidung.


Teil 4v4 – Meine Erfahrung aus sechs Jahren Stadtrat mit Matthias Enghuber

Lieber Matthias,

wir haben in den letzten Jahren um viele Themen gerungen. Das gehört zur Politik dazu. Eines habe ich dabei aber immer erlebt. Dein Wort gilt. Der Austausch zwischen uns war immer freundschaftlich, offen und respektvoll.

Du bringst durch Deine Arbeit als Landtagsabgeordneter eine starke Verbindung nach München mit. Auch die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt spielt eine wichtige Rolle, gerade jetzt mit Thomas Mack als Landrat. Solche Verbindungen sind für eine Stadt wie Neuburg mehr als wichtig.

Du hast im Landtag immer wieder gezeigt, dass Du für unseren Landkreis und auch für Neuburg einstehst. Dabei habe ich erlebt, dass Du auch viele Anliegen der Freien Wähler unterstützt hast.

Ich kenne Deine Arbeitsweise. Du denkst Dinge mehrfach durch, bevor Du sie öffentlich aussprichst. Deine Positionen sind klar begründet und Du versuchst immer, sie auch in die Umsetzung zu bringen. Diese Ruhe und diese gründliche Art bewundere ich. Eine Eigenschaft, die mir manchmal selbst fehlt.

Deshalb möchte ich meine Position klar formulieren. Du hast meine volle Unterstützung.

Für alle, die noch überlegen, möchte ich offen darlegen, warum mein Kreuz bei der Wahl bei Dir sein wird.

Trotz dieser klaren persönlichen Position bleibt aber eines bestehen. Wir machen keine Vorgabe für die Freien Wähler. Unsere Vorstände, unsere Kandidaten und auch unsere Fraktion entscheiden frei. Wir haben keine Fraktionspflicht. Jeder entscheidet nach seiner eigenen Überzeugung.

In meiner Verantwortung für unsere Stadt halte ich es jedoch für richtig, meine Sichtweise und meine Erfahrungen offen darzulegen. Ich weiß, dass Ihr beide auch in Zukunft gerne eng mit mir zusammenarbeiten würdet. So habt Ihr es formuliert. Ich hätte mich auch zurücklehnen können und später mit dem Sieger weiterarbeiten können.

Trotzdem halte ich es für richtig, weil ich überzeugt bin, dass es für Neuburg der bessere Weg ist und ich einer von einer vielen Räten bin, die Matthias als OB sehen.

Danke für die investierte Zeit, um meine 4 Punkte zu lesen, Euer Florian Herold

Persönlich stehe ich hinter Matthias Enghuber

Liebe Neuburgerinnen und Neuburger, nach der Oberbürgermeisterwahl und meinem Ergebnis von 17 Prozent habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Verantwortung sich daraus für mich ergibt. Ich bedanke mich für jede einzelne Stimme. Ich nehme dieses Ergebnis an und möchte daraus eine handelnde Haltung für die Zukunft Neuburgs entwickeln. Viele Neuburgerinnen und Neuburger haben mir ihr Vertrauen ausgesprochen.

Ich habe jetzt viele Gespräche geführt und mir überlegt, welcher Weg für unsere Stadt in der kommenden Zeit die größten Chancen bietet. Neuburg steht vor einer wichtigen Entscheidung und vor der großen Verantwortung, mit unserem Schuldenstand verantwortungsvoll umzugehen.

Ich habe mich deshalb entschieden, Matthias Enghuber in der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters zu unterstützen. Ich tue das aus der Rolle heraus, die Neuburg mir mit diesem Wahlergebnis zugedacht hat. Auch wenn ich dadurch sicher schaden nehme, kann ich nicht zusehen wenn die Wirklichkeit so weit verbogen wird.

Matthias Enghuber und ich sind nicht in allen Punkten einer Meinung. Das gehört zur Kommunalpolitik dazu. Aber wir teilen zentrale Anliegen für unsere Stadt. Dazu gehören eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung Neuburgs, besonders die notwendige und verantwortungsvolle Fortsetzung der Umsetzung unserer Donauquerung mit Ortsumfahrung, eine solide Grundlage für Investitionen im Bereich Wirtschaftsförderung und Infrastruktur sowie der Wunsch, Bürgerinnen und Bürger stärker einzubinden.

Mir ist wichtig zu sagen: Diese Unterstützung bedeutet nicht, dass ich meine Meinung ändere. Ich werde auch künftig eigenständig bleiben und meine Inhalte und Ideen weiter vertreten. Alle, die mich kennen, wissen, dass ich alles gebe, um das Beste für Neuburg zu erreichen.

Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass wir in vielen wichtigen Fragen gemeinsam etwas für Neuburg erreichen können. Für Entscheidungen unserer Stadt brauchen wir eine klare Mehrheit im Stadtrat. Ich bin dankbar, dass die Neuburgerinnen und Neuburger uns Freien Wählern im Stadtrat so viel Vertrauen geschenkt haben. Gleichzeitig ist die CSU um Matthias Enghuber als stärkste Kraft ein wichtiger Partner, um Inhalte umzusetzen.

Ohne 21 Stimmen im Stadtrat lassen sich Entscheidungen nicht auf den Weg bringen. Diese Mehrheit ist für die Zukunft unserer Stadt entscheidend.

Ich sehe nicht, dass unser Projekt Donauquerung mit Ortsumfahrung, unter den gegebenen politischen Konstellationen mit Gerhard Schoder wahrscheinlicher wird.
Ich habe mit ihm über dieses Thema gesprochen und ihm persönlich mitgeteilt, dass ich mich entschieden habe, Matthias Enghuber zu unterstützen. Sein politisches Umfeld setzt sich aus den Grünen und mehreren Gruppierungen im Stadtrat zusammen. Auch diese Gruppen verfolgen jeweils eigene politische Ziele, denen man gerecht werden muss.
Ob unter diesen Voraussetzungen wirklich stabile und breite Mehrheiten für große und auch kontroverse Entscheidungen entstehen können, bezweifle ich.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben immer wieder gezeigt, dass es in Neuburg selten gelungen ist, in solchen Konstellationen alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen und zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen, wenn es um schwierige und richtungsweisende Themen ging. Deshalb setze ich an dieser Stelle auf Durchsetzungsfähigkeit.

In der neuen Zusammensetzung des von Ihnen gewählten Stadtrats sehe ich mit Blick auf die Inhalte der Freien Wähler den realistischeren Weg darin, mit der stärksten Kraft im Stadtrat zusammenzuarbeiten.

So besteht aus meiner Sicht die größere Chance, zentrale Punkte unseres Wahlprogramms tatsächlich umzusetzen. Auch wenn ich selbst nicht Oberbürgermeister werde, möchte ich damit den Versprechen gerecht werden, die ich den Bürgerinnen und Bürgern im Wahlkampf gegeben habe.

Mein Ziel bleibt ein Neuburg nicht für wenige, sondern mit vielen.
Vielen Dank für Ihre Zeit.
Ihr
Florian Herold


Danke Ihnen bin ich erneut im Stadtrat und stehe ein für die Inhalte, die auch Grund sind, dass Sie mir Ihr Vertrauen ausgesprochen haben.

zur Stichwahl

Die Freien Wähler Neuburg an der Donau e.V. haben sich einstimmig darauf verständigt, in der Frage der Stichwahl kein Logo des Vereins unter einen der beiden Kandidaten zu setzen.

Wir wünschen Matthias Enghuber und Gerhard Schoder für die Stichwahl einen fairen Wahlkampf. Am Ende werden die Neuburgerinnen und Neuburger entscheiden, wer künftig Oberbürgermeister unserer Stadt wird.

Uns ist dieser Schritt wichtig, weil wir überzeugt sind, dass Neuburg einen Oberbürgermeister für alle braucht. Deshalb halten wir es nicht für richtig, wenn jetzt jede Gruppierung versucht, ihr Logo unter einen der Kandidaten zu setzen. Wir glauben, es ist besser, wenn sich beide Kandidaten im direkten Vergleich den Bürgerinnen und Bürgern stellen und ihre Positionen selbst sichtbar machen.

Jede einzelne Person kann sich selbstverständlich öffentlich äußern und ihre persönliche Entscheidung mitteilen. So sind auch die Freien Wähler aufgestellt. Bei uns gibt es keine Fraktionspflicht. Jeder darf seine Meinung frei äußern.

Für uns als Gemeinschaft bleibt, entscheidend, dass wir geschlossen zu den Themen stehen, mit denen wir im Wahlkampf angetreten sind. Diese wollen wir im neuen Stadtrat mit Nachdruck voranbringen und gemeinsam mit dem zukünftigen Oberbürgermeister umsetzen.

Ganz vorne steht für uns dabei die Ortsumfahrung mit Donauquerung.

Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Vertrauen bei der Wahl und dafür, dass Sie uns die Möglichkeit gegeben haben, mit acht Stadträten für Neuburg und unsere Inhalte einzustehen.

Wir geben unser Bestes für Neuburg.

Für ein Neuburg mit vielen und nicht für wenige.

Ihre

Freien Wähler Neuburg an der Donau

Danke für Ihre Unterstützung

Liebe Neuburgerinnen und Neuburger,

die Oberbürgermeisterwahl liegt nun hinter uns.
Ich habe 17 Prozent der Stimmen erreicht und möchte mich von Herzen bei allen bedanken, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.

Dieses Ergebnis zeigt mir, dass viele Menschen in unserer Stadt unsere Ideen und unseren Weg unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Welche Rolle ich künftig in Neuburg spielen werde, wird nun die Stadtratswahl zeigen. Eines kann ich aber schon heute sagen:
An unseren Ideen und Inhalten halte ich fest. Ich werde weiterhin alles daransetzen, sie Schritt für Schritt auf den Boden zu bringen und unsere Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln.

Matthias Enghuber und Gerhard Schoder gratuliere ich herzlich zum Einzug in die Stichwahl.

Mein großer Dank gilt auch allen, die mich in den letzten Monaten unterstützt haben. Den vielen Menschen in Neuburg, unserem Team der Freien Wähler und allen, die mitgeholfen, diskutiert, verteilt, organisiert und Mut gemacht haben.

Euer
Florian Herold

Neuburg, morgen ist die Wahl.

In den letzten Wochen habe ich viel gesprochen, geschrieben, und diskutiert. Mit Bürgerinnen und Bürgern auf der Straße, bei Veranstaltungen, online und in vielen Gesprächen.

Ich habe mich darauf konzentriert zu zeigen, wie ich Politik verstehe:

offen, nachvollziehbar und mit dem Anspruch, Dinge wirklich zu durchdenken.

Ich glaube daran, dass eine Stadt dann stark ist, wenn viele Menschen mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Nicht wenige entscheiden alles, sondern viele tragen gemeinsam eine Idee von Zukunft.

Neuburg steht vor wichtigen Jahren.
Fragen der Stadtentwicklung, der Wirtschaft, der Finanzen, des Wohnens, der Kultur und des Zusammenhalts werden entscheiden, wie unsere Stadt im Jahr 2040 aussieht.

Für mich geht es genau darum:
nicht nur über morgen zu sprechen, sondern über das Neuburg, das wir gemeinsam weiterbauen wollen.

Ich habe meine Vorschläge eingebracht, Zahlen offengelegt, Ideen diskutiert und Menschen eingeladen, sich zu beteiligen. Dafür danke ich allen, die sich darauf eingelassen haben. Auch denen, die kritisch waren. Gerade diese Gespräche bringen eine Stadt weiter.
Jetzt liegt die Entscheidung bei Ihnen.

Morgen ist Wahl.
Wenn Sie möchten, dass Neuburg mutig nach vorne denkt, transparent handelt und viele Menschen einbindet, dann freue ich mich über Ihre Unterstützung.

Egal wie das Ergebnis ausfällt:
Mein und unser Einsatz für diese Stadt hört nicht auf. Neuburg ist meine Heimat.

Neuburg nicht für wenige.
Sondern mit vielen.

Ihr
Florian Herold zusammen mit meinem Stadt- und Kreistagsteam, zusammen mit unserer Landratskandidatin Nancy Degenhardt.

NEUBURG SPRICHT – LATE NIGHT IN THE CITY

Es war spannend. Danke an Klaus Köppel, & Frank Thonig und unser gesamtes Team, das diesen Abend möglich gemacht hat.

In den letzten fünf Monaten haben wir fast 24 Stunden professionelle Formate im Rahmen von Neuburg spricht aufgezeichnet. Wirtschaft, Kultur, Stadtentwicklung, Finanzen, Beteiligung, Ortsteile, Vereine, Unternehmen. Viele Perspektiven, viele Stimmen, viele ehrliche Diskussionen.

Schaut gern in unseren Kanal und seht euch an, was entstanden ist und wer alles mit dabei war. Das ist gelebte Bürgerbeteiligung. Offen. Transparent. Auf Augenhöhe.

Danke an alle Gäste. Danke an alle Zuschauer. Danke an alle, die Fragen gestellt, widersprochen, ergänzt und mitgedacht haben.

Eine Sendung haben wir noch vor der Wahl. Und natürlich geht Neuburg spricht weiter.

7. März, 20 Uhr Neuburg spricht morgen ist die Wahl.

Ich freue mich auf die letzten zehn Tage. Dann ist es so weit.

Und ich bin wirklich gespannt, wie das neue Kapitel für Neuburg aussieht.

Lieben Gruß, Florian Herold


Mittwoch, 26.02. | ab 21 Uhr
Neuburg schläft nicht. Wir auch nicht.
Mit: Frank Thonig und Klaus Köppl
Und ihr seid mittendrin:
✔ kommt vorbei
✔ schaut online zu
✔ schreibt eure Fragen
✔ ruft an und sprecht live mit uns
Wir bleiben, solange ihr Fragen habt.
IM GESPRÄCH MIT – Florian Herold – MODERATION – Alexander Lemke – TECHNIK & SUPPORT – Christopher Schägger, Matthias Winter, Deniz Murici
FRIZ
Schrannenplatz 153½
ONLINE
live.neuburg-spricht.de

Kutlur in unserer Drogerie

Heute Abend war ich mit Kerstin Egerer bei Pichi and Friends in der Drogerie in Neuburg eingeladen. Ein großartiges Konzert, starke Stimmung, volle Energie. Danke an Pichi und seine Band für diesen Abend.

Ich durfte im Vorfeld ein paar Worte zur Kultur in Neuburg sagen. Und ihr kennt meinen Schwerpunkt.

Ich will Kultur und Gemeinschaft neu aufstellen.

Bisher richtet sich die städtisch getragene Kultur sehr stark an eine kleine Sparte. Das ist nicht falsch, aber es ist zu eng gedacht. Neuburg kann mehr. Kunst im öffentlichen Raum. Ein Hip Hop Festival. Neue Formate. Junge Kultur. Spartenübergreifend. Mutiger.

Mein Gedanke ist klar: Wir fangen neu an. Wir geben neuen Ideen eine echte Chance. Wir schauen, was sich trägt. Und wir hinterfragen unsere Kulturförderung grundsätzlich neu.

Dort, wo die Stadt viel Geld investiert, müssen wir Partner finden, die Verantwortung mit übernehmen. So gewinnen wir Spielraum. Und diesen Spielraum investieren wir in unsere Vereine, in Einzelkünstler, in Kreative, in neue Initiativen.

Kulturstadt bleiben. Aber nicht mehr für wenige. Sondern endlich für viele.

Wenn ihr das genauso seht, dann übernehme ich dafür Verantwortung. Ihr habt die Wahl am 8. März.

Danke an Klaus, dass ich sprechen durfte. Danke an alle, die da waren und zugehört haben. Und bis bald wieder in der Drogerie.

Euer
Florian Herold