Details zum Antrag: Lebendiges Stadtzentrum

Unterstützen können Sie die Idee hier: https://www.change.org/LebendigesStadtzentrum

Erläuterung:

unser Zentrum der unteren Altstadt ist historisch gewachsen, ein Ort, an dem wir aufeinandertreffen.

Dort zelebrieren wir Handel, Gastronomie, Handwerk, Markt, Feste, Kultur, haben Zentren wie Museen, wir bündeln Kompetenzen im Bereich Gesundheit, Dienstleistung, Versicherungen. Es tagt der Rat der Stadt und vieles mehr.

Dabei findet mehr statt als der reine Zweck der Sache, es entsteht eine Kultur des Austausches, unsere Identität, die Neuburg einzigartig macht.

Wie wichtig das ist, sieht man schnell, wenn man an Orte schaut, wo diese Art von selbstverständlicher Kultur langsam zerfällt. Schleichend beginnt dieser Vorgang auch in Neuburg.

Für mich ist es das Wesen unserer Stadt und daher fühle ich mich als Stadtrat aufgerufen, diese Priorität abzufragen und ich hoffe, sie gemeinsam einzufordern. Der Bedarf ist groß, die Entwicklung der gewerblichen Leerstände in der unteren Altstadt ist alarmierend und die vorherrschende Resignation bei fehlendem Gewerbe in der oberen Altstadt ist mehr als traurig.

Bernhard Mahler sagte bei der Präsentation der „Neuburg Filme der 80er“: „Ein Schuhgeschäft haben wir nicht mehr.“ In der oberen Altstadt fehlt vieles, vieles wird vermisst, ein Bäcker, ein kleiner Laden. Die Art der Geschäfte prägt auch die Kunden*innen, die kommen oder eben nicht mehr kommen. Wir brauchen nicht ein weiteres, möglicherweise elftes Geschäft für Goldankauf, oder ähnliches.

Nur, Präsenz heißt, dass wir auch dort einkaufen gehen. Ich will und kann die untere und obere Altstadt Neuburgs nicht aufgeben, nach meiner Einschätzung reguliert sich der Markt an der Stelle nicht von allein.

Es wird breitflächig beantragt werden, dass Gewerbeflächen in Wohnflächen umgewandelt werden, weil die Alternative an möglichen Gewerbe-Mietern fehlt und die Attraktivität verloren gegangen ist. Dabei spreche ich nicht von

15 – 20 € netto Kaltmiete pro m². Dass wir diese Mieten, nicht halten können, haben die meisten schon wahrgenommen. Gewerbe befruchtet sich immer gegenseitig, daher sollte und könnte die Innovation als solche kommen, Gewerbe mitzugestalten, um für alle Gewerbetreibenden den Standort maßgeblich zu stärken.

Wir als Stadt sollten die Herausforderung „Lebendiges Stadtzentrum“ auf uns nehmen. Einen Satz höre ich immer häufiger: „Wieso soll ich noch in die Stadt, da ist doch eh nichts mehr los“.

Daher möchte ich den Stadtrat bitten, dass wir aktiv beginnen, mit finanziellen Mitteln in den Bereich „Gewerbliche Stadtentwicklung“ einzusteigen. Es ist für mich die vielversprechendste und schnellste Lösung, an dieser Stelle Starthilfe zu geben und ein Konzept zu haben, welches den Leerstand beenden kann und Neuburg attraktiv ausrichtet.

Ein für Bürger-Kultur und Tourismus lebendiges Stadtzentrum ist wichtig, weil es eine Reihe von Vorteilen bietet:

  1. Attraktivität: Ein lebendiges Stadtzentrum zieht Besucher an, sowohl Touristen als auch Einheimische und Menschen aus dem Nahbereich der Region 10. Dadurch kann die Wirtschaft gestärkt werden, indem mehr Menschen in die Geschäfte, Restaurants und andere Einrichtungen kommen.
  2. Gemeinschaft: Ein lebendiges Stadtzentrum bietet eine Gelegenheit für die Gemeinschaft, zusammenzukommen und zu interagieren. Es kann ein Ort sein, an dem lokale Veranstaltungen und Festivals stattfinden, die ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Stolz auf die Gemeinde fördern.
  3. Kulturelle Vielfalt: Ein lebendiges Stadtzentrum trägt dazu bei, die kulturelle Vielfalt von Neuburg und der Region 10 zu zeigen. Es ist ein Ort, an dem verschiedene Arten von Kunst, Musik und Essen präsentiert werden, was dazu beiträgt, die Wertschätzung für kulturelle Unterschiede zu fördern und Lust macht, sich hier aufzuhalten.
  4. Identität: Ein lebendiges Stadtzentrum trägt dazu bei, die Identität von Neuburg zu stärken. Durch die Schaffung von Symbolen, Traditionen und Orten, die einzigartig für uns sind, können wir als Bürger*innen stolz auf unsere Heimatstadt Neuburg sein.

Für Bürger-Kultur und Tourismus ist das „lebendige Stadtzentrum“ ein wichtiger Bestandteil einer gesunden und prosperierenden Stadt. Ich wünsche mir, dass wir diese Vorteile erhalten, dafür habe ich einen Plan entwickelt und diesen mit vielen Menschen reflektiert. Dieser Antrag ist das Ergebnis und ich freue mich, dass viele diese Lösung unterstützen.

Um die wichtigste Frage vorneweg zu beantworten: natürlich kostet es uns Geld!

Alle Mittel, die wir von städtischer Seite dafür zur Verfügung stellen würden, werden wir mit Einschnitten an anderer Stelle sparen müssen. Gerade wenn wir wenig Geld haben, sollten wir uns die Frage stellen, in welcher Reihenfolge gehen wir vor? Kein Posten sollte in den Haushalt 2024 kommen, ohne die Frage der Wichtigkeit zu durchlaufen.  

Persönlich, und als Referent für Tourismus, steht für mich ein Aufhalten des Zerfalls der Attraktivität unserer unteren und oberen Altstadt ganz vorne. Ich wünsche mir eine Umkehr dieser Entwicklung, um keinen nachhaltigen Schaden unseres Standortes als Bürger-Kultur und Tourismus „Lebendiges Stadtzentrum“ zu erleben.

Zusammenfassung meiner Zielsetzung:

„Eine lebendige und vielseitige Stadtlandschaft, die gleichermaßen die Bedürfnisse der Einheimischen und der Besucher erfüllt, ist anzustreben. Hier finden sich kulturelle Attraktionen, gastronomische Angebote und Shopping-Möglichkeiten, die die lokale Identität und Geschichte der Stadt widerspiegeln. Darüber hinaus können wir Plattform für neue Ideen sein, für „Dritte Orte“, um uns als Stadt an dem sich entwickelnden Bedarf auszurichten und damit den Trend, die Städte zu verlassen, aufzufangen.

Gleichzeitig bieten sie ein ansprechendes Umfeld für Touristen, die das Stadtzentrum erkunden möchten. Wir heben uns von anderen Städten deutlich ab, weil wir ein lebhaftes Stadtzentrum erhalten, damit auch werben können und direkt für alle, die einen Einkauf im Fachhandel- Handwerk und bei Dienstleistern suchen, bei uns fündig werden. Als Reiseziel allemal ein Fakt, der Jahr für Jahr eine größere Bedeutung bekommen wird.

Die Kombination aus authentischer Bürger-Kultur und einem attraktiven Tourismusangebot machen das Neuburger Stadtzentrum zu einem einzigartigen Ort, der mit seiner historischen Altstadt, unserem Schloss und der malerischen Donau, gepaart mit einer vielfältigen Fachhandels-, einer geschäftigen Handwerkslandschaft und einem umfangreichen kulinarischen Angebot sowohl bei Einheimischen als auch bei Besuchern für Begeisterung sorgt.

Machbar wird diese Zielsetzung, indem wir als Stadt maßgeblich dazu beitragen, Geschäftigkeit zu erhalten und auch mitprägen, welche Form von Gewerbe und Aktivitäten sich entwickelt.

Was fehlt uns denn und inwieweit wollen wir dafür aktiv werden?

Dazu brauchen wir ein agiles Gewerbe-Flächenmanagement, das, mit diesem Ziel als Vorgabe, Entwicklung vorantreibt und gezielt nach Betreibenden sucht, um Fachbereiche und Lücken zu füllen und Ideen zu ermöglichen, die wir unterstützen. Leerstand würde bis zur konzeptionellen Vermietung von Dritten befristet genutzt werden, damit wir den Leerstand, in allen Objekten, die uns anvertraut werden, verschwinden lassen. Dafür brauchen wir in erster Linie die Unterstützung und Teilnahme der Vermietenden, die partnerschaftlich mit der Stadt an einer Neugestaltung arbeiten.

(Rechtsfrage: In welcher Rechtsform mein Antrag umgesetzt wird und inwieweit wir an der Stelle unser Stadtmarketing einbinden oder eine eigene Firma dafür gründen, ist zu klären. Damit wir als Stadt nicht in Schwierigkeiten wegen der Wirtschaftsförderung geraten. Ich würde es unbedingt in unser Stadtmarketing lagern und damit dieses auch deutlich attraktiver machen für Mitwirkende. In einem Vorgespräch mit Herrn Rick konnte ich erste Fragen dazu klären.)

Hiermit skizziere ich einen Weg den wir als Stadt gehen könnten, unter dem Banner „Lebendiges Stadtzentrum“.

Bekenntnis zum „Lebendigen Stadtzentrum“

Die Stadt erklärt, dass sie in dem Bereich Leerstand von Gewerbeflächen im Erdgeschossbereich der unteren Altstadt aktiv wird und Wege findet, diese Stück für Stück zu unterstützen, um diese Räumlichkeiten wieder mit Leben zu füllen. Dabei entscheiden wir uns für einen Katalog an Bedingungen, die wir für Leerstand definieren und bieten allen Vermietenden bestimmter Bereiche an, unter diesen Bedingungen, die Ladenflächen zu mieten und gesteuert und subventioniert weiter zu vermieten. Zielsetzung ist es, langfristige Unternehmungen zu finden, die in der Lage sind, ihre Miete zu tragen und durch unsere Starthilfe in diese Lage gebracht werden. Dieser Bedingungskatalog sollte jährlich auf den Prüfstand und von allen aktiven (ggfls. Mitgliedern des Stadtmarketing) mitgestalten werden können. Neuburg sollte zusammen entscheiden, wie wir unsere Stadt entwickeln.

Mögliche Bedingungen und Vorteile für die Vermietenden könnten sein:

  • Es gibt zwei Arten von Mieten, die wir zahlen, eine kleine Grundmiete und eine Erhöhung, wenn wir einen Untermieter beziehen lassen. Damit wäre aber, bei Leerstand, für die Vermietenden eine Grundmiete sicher. Eine Kopplung der Miete an Erfolge der Gewerbe wäre auch denkbar. Die Flächen würden wir bis zur Vermietung trotzdem an Dritte zur Verwendung geben, um dort befristet Projekte umzusetzen oder sich zu präsentieren, damit die Außenwirkung der leeren Geschäfte verschwindet und „Non Profit“ und weniger profitable Bereiche aktiv sein können.
  • Das ausführende Organ (GmbH, Stadtmarketing, etc.) entscheidet im Sinne der Grundsatz-Beschlüsse „Lebendiges Stadtzentrum“, die von einem Gremium vorgeschlagen und von der Mitgliederversammlung des Stadtmarketings verabschiedet werden, welcher Handelsbereich, welches Gewerbe oder welche Gastro den Laden nutzt, damit die Vielfältigkeit und Tragfähigkeit bestimmter Bereiche gestärkt wird und wir bestimmte Geschäftsarten als ausreichend betrachten. Eben bei diesen Beschlüssen, können die Vermietenden sich einklinken und die regelmäßigen, (ggfls. jährlichen) Anpassungen als Mitglieder des Stadtmarketing, mit entscheiden.
  • Wir bieten alle Objekte über eine Plattform an und vermarkten alle Objekte in einem gleichberechtigen Katalog, definiert über Basispreis unter Beachtung von Lage und Zustand. Zweckgebunden gibt es dann die Möglichkeit andere Mieten zu verlangen.

Mögliche Bedingungen und Vorteile für die Mietenden könnten sein:

  • Ein kurzer Mietvertrag, vielleicht erstmal für ein Jahr.
  • Eine stark gestaffelte und reduzierte Miete. Beginnend auch mit Mietgrundkosten-Freiheit, bis auf die Nebenkosten.
  • Mögliche Transparenz des Gewerbes, der Bilanzen, welches bei nachhaltiger Sichtung zeigt, dass eine längere Unterstützung zum Erfolg führen könnte.
  • Eine Verpflichtung, bestimmte begleitende Maßnahmen für die Gewerbegründung mitzumachen, wie z.B. IHK (andere)-Gründerbegleitung oder, wenn relevant, Buchhaltungskurse etc., um eine höhere Erfolgschance zu schaffen.
  • Eine Bindung des Vertrags, der gleichzeitig eine Mitgliedschaft wie beim Stadtmarketing sein könnte.
  • Eine Verpflichtung den Kernbereich der Tätigkeit, in dem vorher als Förderbar beschlossenen Tätigkeiten, auch auszuführen.

Gesprächsrunde mit den Vermietenden &

Pilotprojekt 2023 Gewerbeflächenentwicklung

Wir bitten unser Stadtmarketing alle Inhaber*innen von Gewerbeflächen im Erdgeschossbereich der unteren und oberen Altstadt zu einem Workshop einzuladen. Dieser findet sehr zeitnah 2023, nach einem positiven Beschluss des Stadtrates statt.

Die Veranstaltungsplanung und die Ladung übernimmt das Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit der Pressestelle, den Bürgermeistern und den relevanten Referenten*innen der Stadt.

Bei diesem wird die Idee „Lebendiges Stadtzentrum“ vorgestellt und Fragen werden beantwortet. Wir gehen kreativ mit den Vermietenden in ein Gespräch, um zu erörtern, was ihnen dabei wichtig ist.

Wir suchen gleich zwei Flächen, die leer stehen, für ein Musterprojekt.  Wir hoffen, dann zwei Vermietende zu finden, die mit uns die Idee austesten für einen Zeitraum von einem Jahr, mit der Option auf langfristige Verlängerung.

Das sollten wir umgehend in der Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing 2023 verwirklichen. Die Mittel dafür brauchen wir aus dem Haushalt 2023, Restmittel, ich gehe von ca. 30.000 € aus.

Lebendiges Stadtzentrum“ im Haushalt 2024

Die Stadt beschließt, in der Haushaltsbesprechung die Aufnahme des Punktes „Lebendiges Stadtzentrum“ für 2024 zu diskutieren und über den Weg der finanziellen Ausstattung zu sprechen.

Die Zielsetzung ist für mich klar, wir sprechen von bis zu 250.000 € im Jahr 2024, um das Projekt allumfassend und für die Vermietenden glaubwürdig und breit aufzustellen.

Die 250.000 € werden genutzt um eine Vollzeitstelle/Teilzeit Stelle zu finanzieren, alles weitere Geld wird aufgebracht, um den Kern des Lebendigen Stadtzentrum möglich zu machen, alle kosten rund um die Mietunterstützung zu leisten.

Die Jahresmittel werden immer sehr schwanken.  Zielsetzung ist ja, mittelfristig die Mietenden sich selbst tragen zu lassen. Aber gerade in der Startphase, die ersten Jahre, wird der Geldverbrauch sicher größer sein. Daher sind die 250.000 € die obere Grenze und als Limit zu sehen, aber genug, um den Vermietenden gegenüber Vertrauen zu vermitteln, dass wir dieses Projekt ernst nehmen und sie sich der Idee anvertrauen können.

Da wir kein Sondervermögen schaffen können, werden es Mittel sein, die wir umverteilen. An der Stelle ist die Frage, wohin gehen unsere Steuergelder in der Stadt? Was hat welchen Stellenwert und ist es richtig, Gelder immer weiter gleich zu verteilen, weil es lange Bestand hat? Ich finde nicht, gerade wenn es eng wird, sollten wir investieren, um mittelfristig die Finanzsituation zu verbessern und für mich steht es außer Frage, dass „Lebendiges Stadtzentrum“ Teil dessen ist. Die Moralfrage macht keinen Spaß, aber wir müssen sie stellen, wenn wir Veränderung wünschen. Was ist wichtig?

Für mich ist wichtig, dass wir Bäder offenhalten, dass wir den ÖPNV (besser mit mehr Geld) stärken, dass wir ein „Lebendiges Stadtzentrum“ schaffen, dass wir Neuburger Kultur und Vereine unterstützen und viel mehr. Für alle Räte gibt es Prioritäten.

Ich mache mir mit jedem Ansatz der Einsparung neue Menschen zum Gegner der Idee „Lebendiges Stadtzentrum“. Ich glaube, wenn wir nicht mit solchen Entscheidungen anfangen, Gelder in die Zukunft zu investieren, sondern zu viel Geld in den aktuellen Erhalt aller Strukturen leiten, werden wir mittelfristig die Gelder auch ohne Umverteilung nicht mehr haben. Daher sehe ich keinen anderen Weg.

Auf der Suche nach Ideen

Unser Stadtmarketing informiert über das kommende Konzept und die verschiedenen Nutzungswege und öffnet einen Bewerbungskanal um interessiert zu sammeln. Dabei gilt, wer sich zuerst melde, ist auch als erster relevant.

Gründung einer Findungsgruppe des „Lebendiges Stadtzentrum“

Diese beschäftigt sich mit den Bedingungen aller beteiligten Parteien, Mietende, Vermietende und dem Stadtmarketing. Er Entwickelt die für Neuburg angepassten Förderbarkeitsrichtlinie, die dann ein Jahr gelten. Die Mitglieder des Stadtmarketing verabschieden die gültigen Förderkriterien des Lebendigen Stadtzentrums.

Als Teilnehmende der Findungsgruppe schlage ich dem Stadtmarketing folgende Mitwirkende vor:

  • Geschäftsführer des Stadtmarketings
  • Oberbürgermeister und Bürgermeister
  • Einige Interessierte Mitglieder des Stadtmarketing
  • Referenten: Stadtmarketing, Märkte, Tourismus, Finanz
  • (Wenn kein Referent, eine Vertretung durch Fraktionsvorsitz)
  • Vertretungen: IHK, Wirtschaftsjunioren, Gewerbeverband, Kreishandwerksmeister

Wie könnte ein möglicher Verlauf sein:

  • Sie melden sich mit einer Idee beim Leerstandsmanagement „Lebendiges Stadtzentrum“
  • Diese wird ggfls. gefördert
  • Sie gehen bis zu 3 Monate in ein Objekt und testen Ihr Vorhaben
  • Es passt und Sie verlängern um weitere 9 Monate, bis das Jahr voll ist und Sie ein Jahr mietfrei Ihr Konzept austesten konnten
  • Jetzt liegt die Entscheidung bei Ihnen:.Dabei gibt es natürlich drei Optionen:
  • 1. Sie entscheiden, ob Sie Ihr Geschäft fortführen und mit dem Vermietenden, in einen direkten Mietvertrag einsteigen.
  • 2. Sie hören auf.
  • 3. Sie belegen, dass es gut anläuft aber noch nicht gut genug und es wird entschieden, ob eine Teilförderung um ein Jahr verlängert wird.

Mein Fazit:

Bei der Frage an Neuburger*innen, ob sie die Auswirkungen dieser Entwicklungen wahrnehmen, ob sie diese Idee unterstützen und mittragen würden, haben sich fast alle Befragten dafür ausgesprochen. Das dieser Punkt anzupacken ist, stellt auch das Ergebnis der Zukunftswerkstadt klar raus.

Auch wenn wir die Mittel dafür an anderer Stelle umverteilen müssten, um damit dem „Lebendigen Stadtzentrum“ eine hohe Priorität für Neuburg einzuräumen, ist es ein richtiger Weg. Wenn wir alle den Willen haben unser Zentrum zu erhalten, sollte die Anstrengung von Mietenden, Vermietenden und uns als Stadt kommen.

Dafür sage ich danke und es zeigt, es besteht dringend Handlungsbedarf. Die Liste der Unterstützenden. Ich bedanke mich an der Stelle besonders bei Maria Habermeyer für die Zusammenarbeit.

Lieben Gruß, Florian Herold