Umsetzbarkeit des Stadtentwicklungskonzepts 2026
Damit ein echter Neustart für Neuburg gelingen kann, muss der Haushalt 2026 stärker an einer langfristigen Stadtentwicklung ausgerichtet werden. Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept kann dafür den notwendigen Rahmen geben.
Die aktuell vorgesehenen 150.000 Euro halten wir dafür jedoch nicht für ausreichend. Uns ist bewusst, dass eine umfassende Stadtentwicklung deutlich höhere Mittel erfordern würde. Gleichzeitig halten wir es für sinnvoll, zumindest einen ersten klaren Schritt zu gehen und die vorhandenen Mittel spürbar zu erhöhen.
Aus diesem Grund haben wir einen Antrag eingebracht, der den finanziellen Spielraum erweitert und damit die Voraussetzung schafft, Stadtentwicklung strukturiert, vorausschauend und realistisch anzugehen.
Hier der Antrag:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling,
sehr geehrte Damen und Herren des Rates und der Verwaltung,
im Zuge der Beratungen zum Haushalt 2026 möchten wir als Fraktion der Freien Wähler einen strukturellen Schwerpunkt setzen, der – aus unserer Sicht – für die kommenden Jahre entscheidend sein wird: die Entwicklung eines umfassenden integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK).
Wir verfolgen das Ziel, Neuburg in der kommenden Legislaturperiode auf eine neue, langfristige Grundlage städtebaulicher und strategischer Planung zu stellen. Der vorliegende Haushaltsentwurf weist hierfür eine Planung von 150.000 Euro aus. Diese Summe halten wir angesichts der notwendigen Tiefe, Breite und Beteiligungsprozesse eines solchen ISEK für nicht ausreichend.
Damit das Konzept fachlich fundiert erarbeitet werden kann und Neuburg eine realistische Chance erhält, seine zentralen Zukunftsfragen gemeinsam mit Bürgerschaft, Wirtschaft, Stadtrat und Verwaltung zu beantworten, benötigen wir einen deutlich größeren finanziellen Spielraum.
Die Fraktion Freie Wähler beantragt daher, den Haushaltsansatz für das integrierte Stadtentwicklungskonzept von derzeit 150.000 Euro auf 300.000 Euro zu erhöhen.
Diese Anpassung stellt aus unserer Sicht die notwendige Grundlage dar, um das Projekt professionell, unabhängig und mit der erforderlichen Beteiligungstiefe umzusetzen. Nur unter dieser Voraussetzung können wir den Haushalt in seiner Gesamtheit mittragen.
Mit freundlichen Grüßen, Florian Herold im Namen der Fraktion Freie Wähler Neuburg
Neuburg spricht – unsere Donau Sonntag, den 14.12. um 20 Uhr
Wir waren in Donauwörth. Wie das aussah, was wir von dort berichten können, seht ihr hier:
https://youtube.com/shorts/7Zws79bu1Xk?feature=share
Dort haben wir uns das City-River-Projekt angeschaut, also die Frage, wie eine Stadt ihre Donau wieder stärker ins Zentrum holt: mit Aufenthaltsqualität, mit Leben am Fluss und mit einem klaren Fokus auf Naturschutz.
Mit diesen Eindrücken im Kopf haben wir den Blick auf Neuburg gerichtet. Parallel dazu durfte ich Studierende des Studiengangs Bauingenieurwesen Nachhaltigkeit an der THI begleiten. Die Studierenden haben sich intensiv mit den Neuburger Varianten für eine Fuß- und Radwegbrücke beschäftigt. Sie haben alle Modelle der Stadt kennengelernt und auf Basis der jeweiligen Rahmenbedingungen, Argumente und Auswirkungen ihre eigenen Bewertungen vorgenommen und Ihre Lösungen in Gruppen vorgestellt.
Was mich dabei besonders stolz macht:
Aus einer nüchternen, neutralen Betrachtung heraus – ohne lokale Befindlichkeiten – wurden genau eine Variante von allen Gruppen ausgewählt, die von der Schlösselwiese Richtung Bootshaus, für die sich die Freien Wähler seit vielen Jahren einsetzen. Junge Menschen, mit klarem Blick auf Sicherheit, Wegebeziehungen und Stadtentwicklung, kommen zu denselben Schlüssen, wenn sie die Situation sachlich bewerten. Das zeigt: Ohne Vorprägung entsteht oft eine ganz andere, sehr klare Sicht auf die Dinge.
Dabei wurde eines für mich sehr deutlich: Eine einzelne Brücke löst die Aufgabe nicht, wenn wir eine klare Mehrheit gewinnen wollen und alle Aspekte aufnehmen.
Wenn wir beide Seiten der Elisenbrücke gestalten und die Stadt als Ganzes entwickeln wollen, ist eine Doppellösung mit langfristiger Planung der richtige Weg. Welche Brücke zuerst gebaut wird, ist eine strategische Frage. Die grundsätzliche Entscheidung sollte jedoch für beide fallen, eingebettet in ein Stadtentwicklungskonzept, das Neuburg bis 2040 denkt und ordnet.
Die Variante westlich, mit allem, was dazu gehört, Nachtbergweg und Lebensqualität, haben wir in folgendem Video vorgestellt:
https://youtube.com/shorts/Q0woySZLOWc?feature=share
Weitere Ideen in diesem Video:
Denn nur so entstehen sinnvolle Wegeketten, nur so wird die Elisenbrücke entlastet, und nur so wird die Donau tatsächlich Teil des Alltagslebens in unserer Stadt.
Und für alle, die sich fragen, wie das finanziert werden kann:
Dazu habe ich eine klare Lösung aufgezeigt, ausführlich auf meiner Webseite: www.fwherold.de
Ein erster Überblick lag auch bereits als Flyer bei euch im Briefkasten. Oder Ihr findet diesen hier:
Im Januar widmen wir diesem Thema zudem eine eigene Ausgabe von „Neuburg spricht“, in der es genau um die Finanzierung eines Stadtentwicklungskonzepts gehen wird und was alles dazugehört.
Es geht um Planung, um Verantwortung und um einen realistischen Weg, Neuburg weiterzuentwickeln. Wir müssen aufhören an allem festzuhalten, unser Haushalt für 2026 hat viel zu wenig Spielraum Neuburg zu gestalten. Es wird Zeit für eine Veränderung, die wir mit dem Stadtrat und unserer Verwaltung, begleitet durch einen Bürger- und Unternehmerrat, in eine echte Stadtentwicklung gießen.
Heute, am 3. Advent, Sonntag, den 14.12., sprechen wir ab 20 Uhr live über alle Fragen zur Donau.
Bei „Neuburg spricht – unsere Donau“ könnt ihr zuschauen, mitdiskutieren und eure Fragen stellen.
Live auf YouTube https://live.friz-neuburg.de
Fragen direkt im Chat
Oder vor Ort im FRIZ – kommt gerne vorbei, hört zu und bringt euch ein
Wir freuen uns auf euch und auf den Austausch. Mit dabei sind heute, Matthias Winter, Christopher Schägger, Horst Winter, Thomas Schäfer, Kerstin Egerer, Deniz Murici, Moderation: Alexander Lemke
Mein Dank an Matthias Winter, der hier die Grundlagen geschaffen hat und an alle Mitwirkeden der Inhalte und Videos: unsere Landratskandidatin Nancy Degenhardt, Christopher Schägger, Thomas Schäfer, Kerstin Egerer, Bernhard Pfahler, Deniz Murici, Lars Schnauber, Alexander Lemke, Ludwig Degmayr & Dr. Johann Habermeyer.
Florian Herold
Auftakt des Wahlkampfs der Freien Wähler Neuburg
Pressemitteilung
Liebe Neuburgerinnen und Neuburger,
sehr geehrte Medienvertreterinnen und Medienvertreter,
die FREIEN WÄHLER Neuburg e.V. starten im Dezember offiziell in den Kommunalwahlkampf. Rund zehn Wochen bevor die Briefwahlunterlagen versendet werden, möchten wir uns als gesamtes Team vorstellen: mit unseren Stadtratskandidatinnen und -kandidaten, unserer Landratskandidatin und Oberbürgermeisterkandidaten Florian Herold.
Als eingetragener Verein engagierter Bürgerinnen und Bürger, nicht als Partei, treten wir an, um Neuburg konstruktiv zu gestalten und gemeinsam weiterzuentwickeln. Mit dem neu überarbeiteten Logo „FREIE WÄHLER Neuburg e.V.“ wird diese klare Haltung nun auch visuell deutlich.
Wir gehen bewusst einen anderen Weg.
Wir präsentieren uns nicht nur mit Köpfen, sondern mit Kompetenzen, mit einem Team, das sich gezielt zusammengestellt hat, um die wesentlichen Zukunftsbereiche unserer Stadt abzubilden. Unsere Liste umfasst 40 engagierte Neuburgerinnen und Neuburger. Für uns ist nicht der Listenplatz entscheidend, sondern dass die richtigen Menschen am Ende Verantwortung übernehmen und Neuburg in eine neue Zukunft führen.









Unser Anspruch ist klar:
Wir wollen uns in den Dienst dieser Stadt stellen und Neuburg in ein wirtschaftsnahes, finanziell solides und langfristiges Stadtentwicklungskonzept überführen. Ein Konzept, das echte Handlungsspielräume schafft – ohne große Neuverschuldung. Viele haben Ideen für Neuburg. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Wie wird das finanziert?
Wir haben darauf eine klare Antwort.
Unser Konzept steht auf drei Säulen und diese leiten sich direkt aus unserem eigenen Anspruch ab, Neuburg strukturell zu stärken:
1. Verwaltungshaushalt entlasten – Vermögenshaushalt stärken
Wir wollen den Verwaltungshaushalt sukzessive, in kleinen, realistischen Schritten, in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung und deren Fachleuten entlasten und Mittel gezielt in den Vermögenshaushalt überführen.
Unser Ziel ist es, den Vermögenshaushalt langfristig zu stärken, damit Neuburg wieder echte Gestaltungsspielräume bekommt.
Das bedeutet konkret:
• gemeinsam Chancen identifizieren, wo Abläufe effizienter werden können
• interne Prozesse modernisieren, um Mittel freizusetzen, ohne Leistungen zu kürzen
• Investitionen möglich machen, ohne massive Neuverschuldung aufzubauen
• Lösungen zu erarbeiten, die klug, praxisnah und hausintern getragen sind
Diese Veränderungen sollen gemeinsam entstehen – nicht von oben verordnet, sondern aus der Verwaltung heraus entwickelt.
2. Moderne Verwaltung und mehr Verantwortung vor Ort
Neuburg braucht eine Verwaltung, die Dienstleisterin für die Menschen dieser Stadt ist – modern, digital und klar strukturiert.
Wir setzen auf:
• ein zentrales Infobüro
• digitale Abläufe und bessere Erreichbarkeit
• klarere Prozesse, die die tägliche Arbeit erleichtern
• Qualifizierungsangebote und echte Handlungsspielräume für Leitungen und Stellvertretungen
Dazu wollen wir den Austausch stärken:
Ein Bürgerrat und ein Unternehmerrat sollen gemeinsam mit dem Stadtrat zweimal im Jahr eine Zukunftskonferenz abhalten – eingebettet in ein ISEK, das 15 Jahre vorausdenkt, nicht fünf.
3. Ein wirtschaftsnahes Stadtentwicklungskonzept – Perspektiven für alle Neuburgerinnen und Neuburger
Damit neue Ideen Fuß fassen, unser Stadtzentrum wieder an Kraft gewinnt und bestehende Unternehmen gesehen werden, setzen wir uns ein für:
• die Gründung einer Stadtentwicklungsgesellschaft
• ein Gründerzentrum gemeinsam mit der THI
• ein wirtschaftliches Fundament, das allen Menschen Perspektiven bietet – Familien, Arbeitnehmern, Älteren, jungen Menschen, Selbstständigen und Betrieben
• nachhaltige Entwicklung statt reiner Bestandspflege
Neuburg soll ein Standort bleiben, an dem alle Generationen Zukunft sehen können.
Wir freuen uns auf den offenen Kontakt mit allen Neuburgerinnen und Neuburgern, auf den Austausch mit Ihnen als Medienvertretung und auf einen fairen Wettbewerb mit allen politischen Mitbewerbern.
Wir stellen uns diesem Wettbewerb gerne – weil wir überzeugt sind, dass die FREIEN WÄHLER Neuburg e.V. einen soliden, durchdachten und finanziell tragfähigen Plan haben, um unsere Stadt in die Zukunft zu führen.
Unser Ziel ist klar: Die Lebensqualität in Neuburg zu sichern, zu stärken und weiterzuentwickeln – nicht für wenige, sondern mit vielen.
Christopher Schägger
Öffentlichkeitsarbeit/Pressesprecher


Am 7. Dezember fand unser „Neuburg spricht“ zum Thema Kultur & Gemeinschaft statt. Danke an alle, die dabei waren – und für alle, die es verpasst haben oder nochmal reinschauen möchten: Hier geht’s zum Livestream.
In meinem Beitrag habe ich gezeigt, wie wir Neuburgs Kulturverständnis neu ausrichten können:
1 Transparente Kulturförderung, die klar macht, wohin Mittel fließen und welche Wirkung sie haben.
2 Mehr Vielfalt – nicht nur Hochkultur, sondern auch Breitenkultur, Nachwuchs und Teilhabe.
3 Regionale Künstler*innen stärken und einbinden.
4 Kulturangebote für alle, generationenübergreifend und inklusiv.
Im Kern geht es darum, die Kulturschaffenden selbst an Entscheidungen zu beteiligen.
Wenn mir Neuburg am 8. März das Vertrauen schenkt, möchte ich gemeinsam mit einem neuen Stadtrat drei entscheidende Werkzeuge auf den Weg bringen:
1 Ein Kulturforum, das Künstlerinnen, Vereine und Bürgerinnen einbindet.
2 Eine neue Trägerschaft für das Theater, etwa als Stiftung – mit mehr Unabhängigkeit und neuen Fördermöglichkeiten.
3 Mehr Freiraum für neue, mutige und vielfältige Kulturideen, statt starrer Mittelbindungen.
Wie seht Ihr das?
Am 8. März entscheidet Neuburg, ob wir weitermachen wie bisher – oder ob wir Kultur transparent, vielfältig und gemeinsam gestalten.
Ich stelle mich dem Diskurs.
Hier findet Ihr den Entwurf meines Antrags und alle Ideen im Detail, die ich dazu habe.
Zusammenfassung – Antrag zur Weiterentwicklung der Kulturförderung Neuburg
1. Zielsetzung
- Vielfältiges Kulturangebot für alle Bevölkerungsschichten
- Stärkung von Teilhabe, Inklusion und Diversität
- Förderung regionaler Künstler*innen & des Nachwuchses
- Zukunftsorientierte, transparente Kulturförderung
2. Anpassung der Kulturförderrichtlinien
Neue verbindliche Vergabekriterien
- Kulturelle Vielfalt & Zielgruppenorientierung
- Lokaler Bezug & Förderung regionaler Akteur*innen
- Nachhaltigkeit & langfristige Wirkung
- Innovationsgrad & künstlerische Qualität
- Partizipation & Bürgerengagement
- Transparenz in Kosten, Wirkung & Drittmitteln
3. Strukturierte Aufteilung des Kulturhaushalts
Vier Kernbereiche – transparenter Zielkorridor:
- 40 % Hochkultur (Theater, Konzerte, Ausstellungen)
- 30 % Breitenkultur & Soziokultur (Konzerte, Film, interkulturelle Formate)
- 20 % Nachwuchsförderung / lokale Künstler*innen
- 10 % Bildung & Vermittlung (Schulen, Workshops)
4. Einrichtung eines Kulturforums
- Beratendes Gremium zur Förderpraxis
- Besetzung: Verwaltung, freie Szene, Expertinnen, Bürgerinnen
- Aufgaben: Bewertung, Priorisierung, Empfehlungen
- Regelmäßige Sitzung – Transparenz in Entscheidungen
5. Neuausrichtung des Theaterbetriebs
- Prüfung: Entlassung des Theaters aus direkter städtischer Trägerschaft
- Ziel: unabhängige Struktur (Stiftung / Trägerverein)
- Vorteile:
- Entlastung des städtischen Haushalts
- Erschließung neuer Fördermittel
- Stärkere Einbindung lokaler Gruppen (z. B. Volkstheater, Mimenfeld)
- Orientierung an erfolgreichen Modellen anderer Städte
6. Begründung – Warum diese Reform?
- Mehr Transparenz: Förderquoten je Besucher*in offenlegen
- Ehrliche Priorisierung: Wirkung & Reichweite berücksichtigen
- Gerechte Verteilung: nicht nur Hochkultur stärken
- Starke freie Szene: Vereine, Initiativen & kreatives Ehrenamt fördern
- Mehr Vielfalt statt einseitiger Mittelbindung
- Städtische Kulturförderung klar begrenzen – Fokus auf Ermöglichung statt Konkurrenz
- Förderung als Anschub, nicht als Dauerfinanzierung
7. Gesamtziel
Ein zukunftsfähiges, vielfältiges und demokratisch legitimiertes Kulturmodell für Neuburg, das Ressourcen fair verteilt, Teilhabe stärkt und kreative Energie aus der Bürgerschaft fördert.
Hier mein Antragsentwurf in der letzten Fassung:
Hier die aktuelle Kulturförderrichtlinie Neuburg:
Von Preußen und Drachen
Mein neues Buch „Von Preußen und Drachen“ ist ab jetzt offiziell im Handel!
In Neuburg:
„Spielwaren Habermeyer“
https://www.habermeyer.de/spielwaren-habermeyer-ek-neuburgdonau
My Panda Market
und im Buchhandel erhältlich oder direkt über den Omnino Verlag!
Darin spreche ich mit meinem Freund Xuliang über Freundschaft, Politik, Popkultur, Glauben, KI, Kinder, Kultur – und darüber, wie wir in einer lauten Welt trotzdem leise miteinander reden können. 50+1 ehrliche, humorvolle und manchmal streitbare Gespräche, die zeigen, wie wertvoll echte Begegnung ist.
Ich freue mich sehr, das Buch endlich mit euch teilen zu können.
— Florian
