Liebe Neuburger, liebe Freunde,


das neue Jahr hat begonnen. Ich möchte diesen Moment nutzen, um Danke zu sagen. Danke für das Vertrauen, das mir bis heute entgegengebracht wurde, als Stadtrat für unsere Stadt wirken zu dürfen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Zuversicht und Kraft für das, was vor uns liegt. Lassen Sie uns 2026 gemeinsam nutzen, um Neuburg verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.

Ich habe mich ein zweites Mal dazu entschlossen, für das Amt des Oberbürgermeisters von Neuburg zu kandidieren.

Mein besonderer Dank gilt den 45 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich entschieden haben, diesen Weg gemeinsam mit mir zu gehen und Verantwortung zu übernehmen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist ein starkes Signal für Neuburg.

Meine Kandidatur ist kein spontaner Schritt. Sie ist das Ergebnis von fast zwanzig Jahren politischer Arbeit bei den Freien Wählern Neuburg, davon sechs Jahre in verantwortlicher Position als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat. In dieser Zeit wurden viele Projekte angestoßen, diskutiert und umgesetzt. Dafür danke ich ausdrücklich auch dem gesamten Stadtrat für die Zusammenarbeit. Wer sich dafür interessiert, findet alle Inhalte und Positionen transparent in meinem Blog.

Viele kennen mich aus meiner Arbeit im Kino als Teamleiter, wo ich gemeinsam mit meinem Stadratskollegen und unserem Kinobetreiber Roland Harsch unsere große Kulturstätte, den Kinopalast, begleite, oder aus meiner Tätigkeit im Verlag H2O. Andere aus meiner Arbeit im Stadtrat. Alle, die mich noch nicht kennen, lade ich ein, mich kennenzulernen.

Ich bin 46 Jahre alt, Ehemann und Vater. Nach dem Abitur habe ich mich selbstständig gemacht. Parallel dazu habe ich meinen Bachelorabschluss erworben, war mit Anfang 20 einer der jüngsten Vorstände in Deutschland und blicke heute auf 28 Jahre Selbstständigkeit, Personalführung und politisches Ehrenamt zurück. Meinen Ersatzdienst habe ich beim THW geleistet. Ich liebe Brettspiele, diese Leidenschaft hat mir mein Vater Wieland Herold mitgegeben.

Eines bin ich auch ehrlich mit mir selbst. Ich bin nicht der Kandidat, der auf jeder Veranstaltung präsent ist oder der lauteste im Raum beim Anstoßen und Zuwinken. Meine Arbeit findet oft abends statt, und meine Familie hat für mich einen hohen Stellenwert. Ich verspreche nicht alles, und ich behaupte nicht, Politik für jeden Einzelnen machen zu können.

Was ich verspreche, ist Ehrlichkeit.

Ich bin überzeugt, Neuburg braucht einen echten Neustart. Einen Neuanfang, der aufhört, Politik für wenige Lautstarke zu machen. Ich stehe für Politik mit vielen. Für Beteiligung, für Verantwortung und für langfristiges Denken.

Ich möchte einen Bürger und Unternehmerrat etablieren und Entscheidungen konsequent auf einen Zeithorizont von 15 Jahren ausrichten. Große Investitionen brauchen Planungssicherheit. Genau daran fehlt es aktuell.

Wir starten mit rund 120 Millionen Euro Verschuldung in Stadt und Stadtwerken in die kommende Legislatur. Gleichzeitig fehlen langfristige Finanzierungskonzepte für dringend notwendige Investitionen. Unser Infrastrukturnetz leidet, und dennoch planen wir weiter mit Neuverschuldung. Das ist kein tragfähiger Weg.

Ich habe einen klaren Plan, wie wir unsere Haushaltsstruktur verändern können, wie wir Wirtschaft fördern, Gewerbe entwickeln und Menschen in Entscheidungsprozesse einbinden, ohne die Stadt weiter in die Verschuldung zu treiben. Das ist kein Schlagwort, sondern ein Konzept.

Ein echter Neustart bedeutet für mich nicht Lächeln, Winken oder wohlklingende Sätze. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und auch unbequeme Entscheidungen zu treffen, damit Neuburg für viele lebenswert bleibt. Damit Arbeitsplätze entstehen, Unternehmen bleiben und neue hinzukommen. Damit wir unser Stadtzentrum, unsere Infrastruktur, unsere Bäder und unsere Kulturlandschaft langfristig sichern können.

Wirtschaftskraft ist keine Nebensache. Sie ist die Grundlage für alles andere. Ohne sie werden wir uns weder Bäder noch Kultur noch Infrastruktur leisten können. Wenn wir weiter Einzelprojekte finanzieren, die wir uns nicht leisten können, wird irgendwann gar nichts mehr gehen.

Um entscheiden zu können, was wir wollen, muss alles auf den Tisch. Schluss mit Einzelentscheidungen. Die Dinge hängen zusammen. Es darf sich nicht länger die lauteste Stimme durchsetzen, sondern das, was für Neuburg und für uns alle der richtige Weg ist.

Mit mir passiert das nicht.

Ich bin durchsetzungsfähig. Ich bringe Dinge auf den Boden. Deshalb vertrauen mir viele Menschen diesen Weg an. Diese Verantwortung nehme ich an.

Am Ende steht eine einfache Frage.
Welche Oberbürgermeisterschaft wollen wir für Neuburg?

Ich stehe für Verantwortung und einen neuen Kurs. Das habe ich auch die Jahre als Rat unserer Stadt und sie finden alles darüber auf meinem Blog, www.fwherold.de

Ich stelle mich diesem Diskurs offen und transparent. In Gesprächen, bei Veranstaltungen und bei meinem Format „Neuburg spricht“. Sie können sich beteiligen. Ich lade Sie ein, sich ein eigenes Bild zu machen.

Für unser Neuburg.
Für eine Stadt, die wir gemeinsam lieben und gemeinsam gestalten wollen.
Ihr, Florian Herold