Gemeinsam mit den Zuschauern haben wir die vier entscheidenden Bereiche diskutiert: Erreichbarkeit und Parken, mehr Leben im Zentrum, regelmäßige Frequenzbringer und Veranstaltungen sowie die dauerhafte Entwicklungssteuerung unserer Innenstadt. Auch die Frage einer möglichen Fußgängerzone haben wir offen abgestimmt. Besonders spannend: Viele Gewerbetreibende waren beteiligt.
Für mich ist klar: Jetzt braucht es Struktur und Umsetzung.
Mein Fahrplan als Oberbürgermeisterkandidat:
Im Juni 2026 bringe ich alle Akteure an einen Tisch – Stadtrat, Handel, Gastronomie, Hotellerie, Anwohner sowie Verbände wie DEHOGA, Gewerbeverband und Handwerkskammer. Begleitet durch Stadtmarketing und Verwaltung.
Die Ergebnisse kommen noch vor der Sommerpause in den Stadtrat zum Beschluss. Start der Umsetzung: Juli 2026.
Nicht weiter vertagen. Entscheiden und machen.
Wer die Sendung komplett sehen möchte, ich teile gerne den Link.
100 Millionen Euro zusätzlicher Investitionsspielraum in 15 Jahren
Eine fachliche Einordnung von Dr. Johann Habermeyer und Thomas Schäfer
Im laufenden Wahlkampf wird die Frage intensiv diskutiert, ob Neuburg in den kommenden 15 Jahren einen zusätzlichen Investitionsspielraum von rund 100 Millionen Euro erreichen kann. Die Zahl klingt groß, doch ein Blick auf die Haushaltsmechanik zeigt: Die Größenordnung ist haushalterisch denkbar, wenn strategische Entscheidungen getroffen werden. Grundlage ist das Zusammenspiel von Verwaltungs und Vermögenshaushalt. Der Verwaltungshaushalt sichert den laufenden Betrieb der Stadt, von Schulen und Kinderbetreuung über Bauunterhalt bis zu Infrastruktur und Dienstleistungen. Der Vermögenshaushalt finanziert Investitionen wie Neubauten, Sanierungen und langfristige Entwicklungsprojekte.
Vergleiche mit ähnlichen Kreisstädten in Bayern zeigen, dass Neuburg bei den Pro Kopf Ausgaben im unteren Mittelfeld liegt. Eine moderate Konsolidierung von rechnerisch etwa 100 Euro pro Einwohner und Jahr könnte rund 3 Millionen Euro jährlich freisetzen. Über 15 Jahre ergäbe das etwa 45 Millionen Euro.
Ein zweiter Hebel liegt auf der Einnahmeseite. Neuburg weist seit Jahren eine vergleichsweise geringere Steuerkraft auf. Eine nachhaltige Stärkung von Gewerbesteuer und Einkommensteueranteil um etwa 3 bis 4 Millionen Euro pro Jahr würde über 15 Jahre eine weitere Größenordnung von rund 50 Millionen Euro eröffnen.
Unsere Empfehlung lautet daher: Wer sich ernsthaft über Projekte wie die Donauquerung, neue Fußgängerbrücken oder den Neubau eines Bades unterhalten möchte, ohne eine große Neuverschuldung auszulösen, braucht einen klaren finanzpolitischen Kurs.
Der von Florian Herold beschriebene Ansatz, Konsolidierung und Stärkung der Einnahmen zu verbinden, ist aus unserer Sicht ein fairer und sachlich begründeter Weg. Er wird in einem Integrierten Stadtentwicklungskonzept möglich sein. Die Einbindung der Bürgerschaft in diesem Prozess und der Unternehmen ist für uns zwingend notwendig, damit dieser Kurs langfristig tragfähig ist.
Die Lösung von Florian Herold, den Erfolgskurs vergleichbarer Städte, die ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept eingeleitet haben, auch in Neuburg durch einen Bürger und Unternehmerrat begleiten zu lassen, wäre eine adäquate Antwort. Andernfalls bleiben viele derzeitige Versprechen ohne zusätzliche Verschuldung schwer realisierbar.
Kultur findet in Neuburg überall statt. Vom Schlossfest über das Multikultifest, vom Jazzclub, unsere Burgfunken, bis zum Volkstheater und so viel mehr. Dazu kommen viele engagierte Vereine, Initiativen und Einzelkunstschaffende, die unsere Kulturstadt entstehen lassen.
Kulturförderung sollte deshalb auf vielen Beinen stehen. Nicht nur einzelne Bereiche, sondern auch bildende Kunst, Tanz und neue Formate brauchen Raum. Gleichzeitig müssen wir neue Ideen stärker in den Fokus nehmen und offen diskutieren, wie wir unsere Mittel künftig einsetzen.
Die Diskussionen der letzten Jahre, etwa rund um das Brückenkollektiv, zeigen, wie wichtig Transparenz und ein klarer Weg sind. Mein Ansatz ist eine mittelfristige Neuordnung unserer Kulturmittel, damit Vielfalt gesichert und Entwicklung ermöglicht wird.
Schaut euch mein Konzept gerne an und setzt euch mit meinen Ideen auseinander. Lasst uns gemeinsam entscheiden, wie Kultur in Neuburg gestaltet werden soll.
Wie entwickeln wir unsere Innenstadt weiter? Was braucht unsere Fußgängerzone wirklich? Wie lösen wir das Thema Parken sinnvoll? Und welche Events bringen wieder mehr Menschen ins Zentrum?
Wir sprechen über konkrete Ideen für ein starkes, lebendiges Neuburg. Über Handel, Aufenthaltsqualität und neue Impulse.
FRIZ – Schrannenplatz 153½, Neuburg
Live auf YouTube: live.neuburg-spricht.de
Komm vorbei, bring dich ein, stell deine Fragen.
Lasst uns gemeinsam darüber sprechen, wie wir mehr Leben in unsere Innenstadt bekommen.
Heute war ich zu Gast in der Grundschule am Englischen Garten bei den vierten Klassen. Danke an die Schulleitung und vor allem an die Schülerinnen und Schüler für die Einladung, eure Offenheit und eure starken Ideen. Eure Energie bis zum Schluss hat mich wirklich beeindruckt.
Und dann habe ich noch eine Danke Karte bekommen, mit ganz vielen Unterschriften. Das hat mich berührt.
Solche Begegnungen zeigen mir, wie wichtig echte Beteiligung ist. Nicht über Menschen entscheiden, sondern mit ihnen sprechen. Genau das wünsche ich mir auch im Stadtrat stärker.
In unserem Neuburger Wahlkampf werden viele Ideen vorgestellt. Entscheidend ist auch, wer welche Impulse in den letzten eingebracht hat und wie daraus konkrete Entwicklung entstanden ist.
Deshalb stelle ich eine Auswahl meiner Anträge und Initiativen aus den Jahren 2020 bis 2026 transparent dar.
Sie können nachvollziehen, welche Vorschläge von mir kamen. Wofür ich Mehrheiten finden konnte und wofür nicht.
Wie wachsen Kinder heute in Neuburg auf Welche Bedürfnisse, Chancen und Herausforderungen prägen ihren Alltag
Zwei erfahrene Erzieherinnen sprechen gemeinsam mit Florian Herold über ihre Eindrücke aus der Praxis, teilen Erfahrungen und kommen über das Thema Kindheit in Neuburg ins Gespräch. Eingeladen sind Familien und Elternteile, die Interesse an einem offenen Austausch haben und auch noch ein paar neue Perspektiven auf das Aufwachsen von Kindern in unserer Stadt gewinnen möchten.
Unsere Gäste Kerstin Egerer Andreas Fischer und Ihr
Dienstag, 10.02. · 20 Uhr
Im Gespräch mit Florian Herold
Moderation Alexander Lemke
Technik und Support Christopher Schägger Matthias Winter Deniz Murici
Wir stellen euch all unsere Ideen in unserem neuen Prospekt vor. Wenn ihr Lust habt, mal reinzuschnuppern: Wir bringen Ihn zu Euch nach Hause und diesen gibt es auch digital und interaktiv.
Im interaktiven Prospekt findet ihr eine Menge Videos mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten. Klickt euch durch, schaut rein und macht euch selbst ein Bild.
Heute Abend hat der Donaukurier zum Diskurs der Oberbürgermeisterkandidaten eingeladen. Vielen Dank für die Einladung. Die Diskussion war stellenweise hitzig, inhaltlich aber wichtig. Der gesamte Abend ist als Livestream verfügbar und kann vollständig nachgesehen werden.
Ich habe mich gefreut, dass einige von euch vor Ort waren. Gleichzeitig war es schade, dass überwiegend politische Akteure im Publikum saßen. Natürlich ist es gut, dass sich viele Menschen politisch engagieren. Noch besser wäre es, wenn sich mehr Bürgerinnen und Bürger ohne Parteibindung inhaltlich mit den Kandidaten auseinandersetzen würden. Genau dafür sind solche Formate da.
Im Nachgang kann ich sagen: Die Themen lagen auf dem Tisch, es wurde klar gesprochen. Für mich besonders deutlich beim Thema Donauquerung mit Ortsumfahrung. Ich halte den aktuellen Diskurs darüber für verfälschend. Fakt ist: Nach der Bürgerbefragung mit über 60 Prozent Zustimmung hat der Stadtrat kontinuierlich an diesem Projekt gearbeitet und das Planfeststellungsverfahren entscheidend vorangebracht. Daran halte ich fest.
Viele Unternehmen an der Grünauer Straße haben ihre wirtschaftliche Entwicklung auf diese Verbesserung ausgerichtet. Sie sichern Arbeitsplätze und zahlen die Steuern, mit denen wir unsere Stadt finanzieren. Wenn nur eines der größeren Unternehmen abwandert, entstehen schnell höhere Verluste als die geplanten Investitionen von 18 bis 20 Millionen Euro für diese Infrastrukturmaßnahme. Zusätzlich verbessert die Maßnahme nachweislich die Situation in der Innenstadt. Beides gehört für mich zusammen.
Ein weiterer Punkt waren die vielen Versprechen, wie die Stadt verändert werden soll. Für mich ist klar: Wir brauchen eine wirtschaftsnahe Politik. Dazu gehören ein Bürger und Unternehmerrat, ein integriertes Stadtentwicklungskonzept, ein Gründerzentrum und eine Stadtentwicklungsgesellschaft, die aktiv Entwicklung gestaltet und finanziert.
Neuburg wächst unter anderem durch die Technische Hochschule Ingolstadt. Wachstum bedeutet aber nicht automatisch mehr Geld. Wirtschaftsförderung wirkt erst über Jahre. Deshalb müssen wir ehrlich entscheiden, was wir uns leisten können, was wir verändern und worauf wir verzichten. Auch langjährige Strukturen müssen überprüft werden dürfen.
Meine Prioritäten sind klar: ein lebendiges Stadtzentrum, ein funktionierendes Park und Verkehrskonzept, mehr Leben an der Donau, sichere Arbeitsplätze und eine Stadt, die für Familien lebenswert bleibt. Vereine sollten stärker unterstützt werden, statt dass die Stadt immer mehr selbst organisiert. Das ist günstiger und stärkt genau das, was Neuburg ausmacht.
Wir brauchen eine bürgernahe Verwaltung, einen zentralen Infopoint für Anliegen und eine gezielte Weiterbildung unserer Verwaltungsmitarbeiter in Städten, die bestimmte Dinge seit Jahren erfolgreich umsetzen. So entsteht echte Stärke aus dem eigenen Haus.
Dafür stehe ich. Das habe ich heute gesagt. Ihr könnt das im Stream des Donaukurier, in meinen Formaten und bei Neuburg spricht jederzeit nachvollziehen.
Ich stehe dazu gemeinsam mit meinem Stadratsteam. Für ein Stadtentwicklungskonzept für Neuburg. Für ein Neuburg mit vielen, nicht für wenige.