Für mich ist die Wahl seit zwei Wochen vorbei. Jetzt ist der Weg insgesamt abgeschlossen. Gerhard Schoder wurde mit einer starken Mehrheit zum Oberbürgermeister unserer Stadt gewählt. Ich gratuliere Dir Gerhard.
Dass das Ergebnis so klar ist, halte ich für gut. Eine knappe Entscheidung wäre für die unterlegene Seite deutlich schwieriger zu akzeptieren gewesen. Akzeptanz ist jetzt das Gebot der Stunde.
Gerhard Schoder braucht Raum, auch im Stadtrat, um sein Amt ausfüllen zu können. Ich erinnere mich gut an die Zeit vor sechs Jahren. Damals haben viele von uns es Dr. Gmehling nicht leicht gemacht. Das wird es von meiner Seite aus diesmal nicht geben.
Ich respektiere das Ergebnis und habe, wie bereits gestern Abend, meine Hand für die Zusammenarbeit gereicht.
Im Wahlkampf standen für mich Veränderung, eine starke Wirtschaftsförderung und echte Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt. In diesen Punkten sehe ich viele Schnittmengen und freue mich darauf, gemeinsam daran zu arbeiten. Beim Thema Verkehr wird sich zeigen, wo wir zusammenfinden. Ich stehe weiterhin klar zur Donauquerung mit Ortsumfahrung.
Ich freue mich auf die ersten Gespräche mit unserer neuen Fraktion. Acht engagierte Menschen, erfahrene Stadträte und neue Gesichter, die frischen Blick mitbringen.
Wenn ich ehrlich bin, können wir als Stadt froh sein, dass so viele leistungsstarke Kandidatinnen und Kandidaten angetreten sind. Ich bin stolz, Teil dieses Wettbewerbs gewesen zu sein.
Matthias Enghuber wünsche ich alles Gute. Ein starker Zweiter, der aufrecht seinen Weg weitergeht.
Ich freue mich auf viele neue Begegnungen im Stadtrat und auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Oberbürgermeister.
Lieber Gerhard, ich wünsche Dir viel Kraft und die nötige Klarheit, damit Deine Ideen Raum finden. Neuburg hat deutlich gesprochen.
Dein Satz direkt nach der Wahl ist mir im Kopf geblieben: Es steht jetzt viel Arbeit an. Genau so ist es.
Der Wahlkampf war intensiv für uns alle. Umso wichtiger ist es, jetzt gemeinsam nach vorne zu schauen.
Auf eine sachliche und gute Zusammenarbeit.
Die ersten Ideen liegen schon bereit. Bürger und Unternehmerrat.
Florian Herold

