PODIUMSDISKUSSION: Neuburger Rundschau 15-01-2025

Gestern bei der Podiumsdiskussion der Neuburger Rundschau durfte ich einen Abend erleben, der für mich wirklich besonders war.

Vielen Dank an die Redaktion für die Einladung und an alle Neuburgerinnen und Neuburger, die dabei waren.
Ich gebe zu: Am Anfang war ich aufgeregt. Nicht im negativen Sinne, sondern weil es mir wichtig ist, meine Ideen für unser Neuburg klar und authentisch zu vermitteln. Ich wollte auf Augenhöhe mit euch sprechen. Ich stand in der Mitte der Runde und das Licht hat mich so stark geblendet, dass ich euch kaum gesehen habe.

Vielleicht habt ihr gemerkt, dass ich am Ende zu euch heruntergekommen bin. Das hatte einen Grund. Ich möchte nicht über euch sprechen, sondern mit euch. Ich bin Teil von Neuburg, so wie alle, die sich einbringen. Ich glaube, dass Neuburg jetzt einen Oberbürgermeister braucht, der sich als Werkzeug versteht und nicht als reiner Repräsentant. Wir brauchen keine Ideologie und keine großen Reden mehr. Handeln ist für mich das Gebot der Stunde.

Was mir an diesem Abend besonders wichtig war: Neuburg braucht Entscheidungen mit vielen, nicht für wenige. Denn eines verbindet uns alle, egal welche Position wir vertreten. Neuburg liegt uns am Herzen.

In den Berichten zur Veranstaltung gefällt mir ein Artikel der Neuburger Rundschau besonders gut, weil er die Stimmung im Saal und die Eindrücke aus dem Publikum sehr treffend wiedergibt. Den möchte ich gerne mit euch teilen.

Und wer die ganze Diskussion nachschauen möchte: Das Video steht bei der Neuburger Rundschau vollständig online.
Danke für den Austausch, danke für eure Offenheit, danke für die vielen Reaktionen und danke, dass ich mich euch vorstellen durfte.
Euer Florian Herold

https://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/ob-wahl-neuburg-das-hat-besucher-bei-der-podiumsdiskussion-ueberrascht-113186026#cxrecs_s

Meine erste Lesung – und was für ein Abend.

Danke an Spielwaren Habermeyer und ganz besonders an Maria.

Du hast alles so liebevoll vorbereitet vom kleinen Buffet bis zu jedem einzelnen Platz im Raum.

Alle Stühle waren besetzt, die Atmosphäre war entspannt, neugierig, herzlich.

Für mich war es etwas ganz Besonderes:

Zum ersten Mal in meinem Leben durfte ich in dieser Form Bücher signieren. Das fühlt sich immer noch ein bisschen surreal an aber wunderbar.

Ich freue mich riesig über die positive Resonanz hier in Neuburg zu meinem Buch „Von Preußen und Drachen“.

Danke an alle, die da waren, zugehört, mitgeredet, gelacht und gefragt haben. Mein Protagonist des Buches war mit dabei, Danke Xuliang.

Dankeschön.

Neuburg SprichtStadtentwicklung

18.01. | 20 Uhr

FRIZ, Schrannenplatz 153½

Ein echtes Stadtentwicklungskonzept. Mit einem Bürger – und Unternehmensrat transparent und langfristig

Live auf YouTube: https://live.friz-neuburg.de

Fragen direkt im Chat oder vor Ort im FRIZ
Kommt vorbei, hört zu, bringt euch ein.

Unser Auftakt

Unser Auftakt mit den Kandidaten für Euch, für die Onlinevorstellung. Vielen Dank an alle, die da waren und sich die Zeit für den Austausch genommen haben.


Nächstes Ortsteiltreffen:
Ried & Leisacker
Freitag, 16. Januar
Jagdschlössl


Natürlich sind auch alle anderen Interessierten herzlich willkommen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Einladung:

wir laden Sie herzlich ein, mit uns in die nächste Runde unseres Unternehmerdialogs zu gehen.

Melden sie sich an: https://unternehmerevent.friz-neuburg.de

Montag 12. Januar  |  20:00 Uhr bis 21:30 Uhr

FRIZ, Schrannenplatz 153½ und mit Zoom

und wir laden ein zu:

Neuburg Spricht Stadtentwicklung

Sonntag 18. Januar  | 20 Uhr bis 21:30 Uhr

Live im FRIZ, Schrannenplatz 153½  und auf YouTube:

https://live.friz-neuburg.de

Ein echtes Stadtentwicklungskonzept

Mit einem Bürger – und Unternehmensrat

transparent und langfristig

Kommt vorbei, hört zu, bringt euch ein.

Das bin ich

Hallo Neuburg, Ich möchte mich euch heute ganz bewusst auch persönlich vorstellen. Nicht nur als Oberbürgermeisterkandidat, sondern als Mensch, der hier lebt, arbeitet und Verantwortung trägt.

In diesem Video gebe ich euch Einblicke in mein Berufsleben und in mein Leben insgesamt. Ich erzähle, was mich geprägt hat und mich antreibt.

Meine Tätigkeit im Stadtrat und die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben ein klares Profil entstehen lassen. Ich spüre, dass daraus eine neue Sicht auf mich möglich ist und daher kandidiere ich erneut für die Oberbürgermeisterschaft. Genau darin liegt für mich eine echte Chance.

Die Frage, die für mich im Mittelpunkt steht, lautet: Wie wollen wir die Entwicklung unserer Stadt gestalten:
Mein Ziel ist es, die vorhandenen finanziellen Mittel so umzustrukturieren, dass Verwaltung bürgernah arbeitet, Entwicklung wieder möglich wird und wir unsere Schulden von rund 120 Millionen Euro nicht weiter erhöhen. Gleichzeitig geht es mir um die Stärkung unserer Wirtschaft, um sichere Arbeitsplätze, um die Ansiedlung neuer Betriebe und den Erhalt bestehender Unternehmen. Für euch und für eure Familien.

Das kann auch unbequem werden. Dazu stehe ich. Ich bin kein Mensch, der sich ausschließlich daran orientiert, zu gefallen. Mein Anspruch ist es, Dinge zu bewegen und Verantwortung zu übernehmen.

Wenn ihr sagt, das ist ein Kurs, den ihr unterstützen möchtet, dann freue ich mich über euren Interesse und eure Unterstützung. Schaut gerne auf meiner Seite vorbei und lernt mich weiter kennen. Ihr findet alles unter: www.fwherold.de

Ich bitte euch um euer Vertrauen und um die Verantwortung, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Für Neuburg, Florian Herold

Liebe Neuburger, liebe Freunde,


das neue Jahr hat begonnen. Ich möchte diesen Moment nutzen, um Danke zu sagen. Danke für das Vertrauen, das mir bis heute entgegengebracht wurde, als Stadtrat für unsere Stadt wirken zu dürfen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Zuversicht und Kraft für das, was vor uns liegt. Lassen Sie uns 2026 gemeinsam nutzen, um Neuburg verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.

Ich habe mich ein zweites Mal dazu entschlossen, für das Amt des Oberbürgermeisters von Neuburg zu kandidieren.

Mein besonderer Dank gilt den 45 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich entschieden haben, diesen Weg gemeinsam mit mir zu gehen und Verantwortung zu übernehmen. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist ein starkes Signal für Neuburg.

Meine Kandidatur ist kein spontaner Schritt. Sie ist das Ergebnis von fast zwanzig Jahren politischer Arbeit bei den Freien Wählern Neuburg, davon sechs Jahre in verantwortlicher Position als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat. In dieser Zeit wurden viele Projekte angestoßen, diskutiert und umgesetzt. Dafür danke ich ausdrücklich auch dem gesamten Stadtrat für die Zusammenarbeit. Wer sich dafür interessiert, findet alle Inhalte und Positionen transparent in meinem Blog.

Viele kennen mich aus meiner Arbeit im Kino als Teamleiter, wo ich gemeinsam mit meinem Stadratskollegen und unserem Kinobetreiber Roland Harsch unsere große Kulturstätte, den Kinopalast, begleite, oder aus meiner Tätigkeit im Verlag H2O. Andere aus meiner Arbeit im Stadtrat. Alle, die mich noch nicht kennen, lade ich ein, mich kennenzulernen.

Ich bin 46 Jahre alt, Ehemann und Vater. Nach dem Abitur habe ich mich selbstständig gemacht. Parallel dazu habe ich meinen Bachelorabschluss erworben, war mit Anfang 20 einer der jüngsten Vorstände in Deutschland und blicke heute auf 28 Jahre Selbstständigkeit, Personalführung und politisches Ehrenamt zurück. Meinen Ersatzdienst habe ich beim THW geleistet. Ich liebe Brettspiele, diese Leidenschaft hat mir mein Vater Wieland Herold mitgegeben.

Eines bin ich auch ehrlich mit mir selbst. Ich bin nicht der Kandidat, der auf jeder Veranstaltung präsent ist oder der lauteste im Raum beim Anstoßen und Zuwinken. Meine Arbeit findet oft abends statt, und meine Familie hat für mich einen hohen Stellenwert. Ich verspreche nicht alles, und ich behaupte nicht, Politik für jeden Einzelnen machen zu können.

Was ich verspreche, ist Ehrlichkeit.

Ich bin überzeugt, Neuburg braucht einen echten Neustart. Einen Neuanfang, der aufhört, Politik für wenige Lautstarke zu machen. Ich stehe für Politik mit vielen. Für Beteiligung, für Verantwortung und für langfristiges Denken.

Ich möchte einen Bürger und Unternehmerrat etablieren und Entscheidungen konsequent auf einen Zeithorizont von 15 Jahren ausrichten. Große Investitionen brauchen Planungssicherheit. Genau daran fehlt es aktuell.

Wir starten mit rund 120 Millionen Euro Verschuldung in Stadt und Stadtwerken in die kommende Legislatur. Gleichzeitig fehlen langfristige Finanzierungskonzepte für dringend notwendige Investitionen. Unser Infrastrukturnetz leidet, und dennoch planen wir weiter mit Neuverschuldung. Das ist kein tragfähiger Weg.

Ich habe einen klaren Plan, wie wir unsere Haushaltsstruktur verändern können, wie wir Wirtschaft fördern, Gewerbe entwickeln und Menschen in Entscheidungsprozesse einbinden, ohne die Stadt weiter in die Verschuldung zu treiben. Das ist kein Schlagwort, sondern ein Konzept.

Ein echter Neustart bedeutet für mich nicht Lächeln, Winken oder wohlklingende Sätze. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und auch unbequeme Entscheidungen zu treffen, damit Neuburg für viele lebenswert bleibt. Damit Arbeitsplätze entstehen, Unternehmen bleiben und neue hinzukommen. Damit wir unser Stadtzentrum, unsere Infrastruktur, unsere Bäder und unsere Kulturlandschaft langfristig sichern können.

Wirtschaftskraft ist keine Nebensache. Sie ist die Grundlage für alles andere. Ohne sie werden wir uns weder Bäder noch Kultur noch Infrastruktur leisten können. Wenn wir weiter Einzelprojekte finanzieren, die wir uns nicht leisten können, wird irgendwann gar nichts mehr gehen.

Um entscheiden zu können, was wir wollen, muss alles auf den Tisch. Schluss mit Einzelentscheidungen. Die Dinge hängen zusammen. Es darf sich nicht länger die lauteste Stimme durchsetzen, sondern das, was für Neuburg und für uns alle der richtige Weg ist.

Mit mir passiert das nicht.

Ich bin durchsetzungsfähig. Ich bringe Dinge auf den Boden. Deshalb vertrauen mir viele Menschen diesen Weg an. Diese Verantwortung nehme ich an.

Am Ende steht eine einfache Frage.
Welche Oberbürgermeisterschaft wollen wir für Neuburg?

Ich stehe für Verantwortung und einen neuen Kurs. Das habe ich auch die Jahre als Rat unserer Stadt und sie finden alles darüber auf meinem Blog, www.fwherold.de

Ich stelle mich diesem Diskurs offen und transparent. In Gesprächen, bei Veranstaltungen und bei meinem Format „Neuburg spricht“. Sie können sich beteiligen. Ich lade Sie ein, sich ein eigenes Bild zu machen.

Für unser Neuburg.
Für eine Stadt, die wir gemeinsam lieben und gemeinsam gestalten wollen.
Ihr, Florian Herold

Umsetzbarkeit des Stadtentwicklungskonzepts 2026

Damit ein echter Neustart für Neuburg gelingen kann, muss der Haushalt 2026 stärker an einer langfristigen Stadtentwicklung ausgerichtet werden. Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept kann dafür den notwendigen Rahmen geben.

Die aktuell vorgesehenen 150.000 Euro halten wir dafür jedoch nicht für ausreichend. Uns ist bewusst, dass eine umfassende Stadtentwicklung deutlich höhere Mittel erfordern würde. Gleichzeitig halten wir es für sinnvoll, zumindest einen ersten klaren Schritt zu gehen und die vorhandenen Mittel spürbar zu erhöhen.

Aus diesem Grund haben wir einen Antrag eingebracht, der den finanziellen Spielraum erweitert und damit die Voraussetzung schafft, Stadtentwicklung strukturiert, vorausschauend und realistisch anzugehen.

Hier der Antrag:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling,

sehr geehrte Damen und Herren des Rates und der Verwaltung,

im Zuge der Beratungen zum Haushalt 2026 möchten wir als Fraktion der Freien Wähler einen strukturellen Schwerpunkt setzen, der – aus unserer Sicht – für die kommenden Jahre entscheidend sein wird: die Entwicklung eines umfassenden integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK).

Wir verfolgen das Ziel, Neuburg in der kommenden Legislaturperiode auf eine neue, langfristige Grundlage städtebaulicher und strategischer Planung zu stellen. Der vorliegende Haushaltsentwurf weist hierfür eine Planung von 150.000 Euro aus. Diese Summe halten wir angesichts der notwendigen Tiefe, Breite und Beteiligungsprozesse eines solchen ISEK für nicht ausreichend.

Damit das Konzept fachlich fundiert erarbeitet werden kann und Neuburg eine realistische Chance erhält, seine zentralen Zukunftsfragen gemeinsam mit Bürgerschaft, Wirtschaft, Stadtrat und Verwaltung zu beantworten, benötigen wir einen deutlich größeren finanziellen Spielraum.

Die Fraktion Freie Wähler beantragt daher, den Haushaltsansatz für das integrierte Stadtentwicklungskonzept von derzeit 150.000 Euro auf 300.000 Euro zu erhöhen.

Diese Anpassung stellt aus unserer Sicht die notwendige Grundlage dar, um das Projekt professionell, unabhängig und mit der erforderlichen Beteiligungstiefe umzusetzen. Nur unter dieser Voraussetzung können wir den Haushalt in seiner Gesamtheit mittragen.

Mit freundlichen Grüßen, Florian Herold im Namen der Fraktion Freie Wähler Neuburg